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16.01.2007

23:41 Uhr

Marktbericht New York

Wall Street schließt kaum verändert

Die US-Börsen haben am Dienstag kaum verändert notiert. Ein Rückgang des Ölpreises um zeitweise mehr als zwei Dollar belastete zwar Energieriesen wie Exxon Mobil, sorgte wegen der niedrigeren Rohstoffkosten aber für gute Stimmung in anderen Branchen. Der Dow Jones markierte zeitweise einen neuen Rekordstand.

HB NEW YORK. Im Geschäftsverlauf pendelte der Dow-Jones-Index der Standardwerte zwischen 12 585 und 12 538 Zählern. Er verließ den Handel 0,21 Prozent im Plus bei 12 582 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,08 Prozent auf 1 431 Zähler. Der Nasdaq Composite verlor dagegen 0,2 Prozent auf 2 497 Punkte. Ein Barrel US-Rohöl wurde um 1,66 Dollar billiger gehandelt bei 51,33 Dollar.

Aktien des Ölkonzerns Exxon gaben gut 1,4 Prozent auf 71,63 Dollar nach. Papiere von Conoco-Phillips verloren 1,6 Prozent auf 62,81 Dollar. "Zu einem bestimmten Zeitpunkt schwächelten die Energie-Aktien und übten Druck auf den Markt aus", sagte Larry Peruzzi von The Boston Company Asset Management. Aber darüber hinaus sei der Nutzen des gefallenen Ölpreises für andere Unternehmen groß. "Für die eine Branche ist er Gift, für die andere ist er ein Gewinn." Die Aktien stiegen, weil der niedrigere Ölpreis gut für die Wirtschaft sei, sagte auch Paul Nolte von Hinsdale Associates. "Zusammen mit den allgemein guten Bilanzen geht der Tag deshalb ohne große Veränderungen zu Ende."

Vor allem die Transportbranche konnte von dem gefallenen Ölpreis profitieren. Auch eine Heraufstufung des Logistikunternehmens Fedex durch JP Morgan brachte die Anleger in der gesamten Branche in Kauflaune. Fedex-Papiere notierten knapp 2,6 Prozent im Plus bei 111,68 Dollar. Die Bank Wells Fargo wurde von den Anlegern mit einem Kursaufschlag von mehr als zwei Prozent belohnt, weil sie ihren Gewinn im vierten Quartal deutlich steigern konnte. Die Papiere der fünftgrößten US-Bank notierten bei 36,24 Dollar.

Auf der Technologiebörse Nasdaq lastete dagegen vor allem der Netzwerkausrüster Cisco Systems, der nach einer Herabstufung um mehr als drei Prozent auf 28,04 Dollar nachgab. Intel-Papiere notierten vor den nach Börsenschluss erwarteten Geschäftszahlen des Konzerns 0,77 Prozent im Plus.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,5 Milliarden Aktien den Besitzer, 1 680 Werte legten zu, ebenso viele gaben nach und 137 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von rund 2,2 Milliarden Aktien 1 424 Titel im Plus, 1 628 im Minus und 135 unverändert. Die zehnjährigen Staatsanleihen legten im späten Handel auf 99-2/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 4,753 Prozent. Die 30-jährigen Bonds gewannen auf 94-22/32 Zähler. Dabei ergab sich eine Rendite von 4,846 Prozent.

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