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27.01.2009

18:52 Uhr

Marktbericht Schweiz

Börse Zürich schließt im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag schwach geschlossen. Nachdem sich zunächst vor allem die Finanzwerte schwach zeigten, drückten im Handelsverlauf auch Pharmawerte auf den Index. Am Nachmittag belasteten zusätzlich schwache US-Konjunkturdaten.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag schwach geschlossen. Nachdem sich zunächst vor allem die Finanzwerte schwach zeigten, drückten im Handelsverlauf auch Pharmawerte auf den Index. Am Nachmittag belasteten zusätzlich schwache US-Konjunkturdaten. Die Daten zum US-Verbrauchervertrauen zeigten einem Händler zufolge: "Weder der Amtsantritt Obamas noch sein Plan eines weiteren Konjunkturprogramms konnten das Abgleiten auf ein neues Rekordtief verhindern."

Der Swiss-Market-Index (SMI) verlor 1,26 Prozent auf 5 348,91 Punkte, erholte sich bei 5 291,15 Stellen gesehen. Der 30 Titel umfassende, gekappte SLI gab 0,65 Prozent auf 749,83 Punkte nach, der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor 1,00 Prozent auf 4 409,93 Stellen.

Unter den Standardwerten grenzten die Finanzwerte im Handelsverlauf ihre großen Verluste etwas ein. Allerdings gehörten Swiss Re mit minus 2,6 Prozent auf 29,14 Franken, Zurich Financial Services (ZFS) mit minus 2,7 Prozent auf 203,90 Franken und Julius Bär mit minus 2,9 Prozent auf 34,40 Franken immer noch zu den größten Verlierern. Swiss Life büßten 3,5 Prozent auf 61,15 Franken ein. Die Titel von Credit Suisse gewannen dagegen 0,1 Prozent auf 29,12 Franken und UBS legten um 0,2 Prozent auf 14,45 Franken zu.

Die Aktien des Pharmaschwergewichts Novartis verloren 2,1 Prozent auf 51,45 Franken und Roche verloren 2,4 Prozent auf 166,50 Franken. Novartis wird an diesem Mittwoch Jahreszahlen vorlegen. Dabei machten im Vorfeld Gerüchte die Runde, dass der Pharma-Konzern auf seine Alcon-Beteiligung außerordentliche Wertberichtigungen habe vornehmen müssen.

Der Chemie-Wert Lonza dagegen sprang nach Zahlen um 8,6 Prozent auf 108,30 Franken hoch. Clariant stiegen ebenfalls nach Zahlen 8,4 Prozent auf 5,92 Franken. Während Lonza im Geschäftsjahr 2008 weiter gewachsen ist und den Reingewinn dank Sonderfaktoren steigerte, litt Clariant unter einem Nafrankenrageeinbruch und kündigte einen weiteren Stellenabbau an. Bei Clariant hatten sich die Anleger jedoch bereits auf schlechte Nachrichten eingestellt, was sich am Montag mit dem neuen Rekordtief gezeigt hatte.

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