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20.01.2010

19:32 Uhr

Marktbericht

Uneinheitlicher Schluss an Osteuropas Börsen

Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Während die Börsen in Budapest Verluste verbuchten, schlossen die Handelsplätze in Warschau und Prag im Plus.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Der Budapester Leitindex Bux schloss 1,07 Prozent tiefer bei 22 541,06 Punkten. Neben durchwachsenen Quartalsbilanzen insbesondere von internationalen Großbanken belasteten die Aktienmärkte auch Sorgen um eine restriktivere Kreditvergabepolitik in China, hieß es. Mehrere Geschäftsbanken seien von offizieller Stelle dazu aufgefordert worden, für den Rest des Januar die Kreditvergabe komplett einzustellen, zitieren chinesische Medien nicht genannte Quellen aus der Bankenbranche.

Aktien des Öl- und Gasunternehmens Magyar Olay es Gazipari (Mol) fielen um 2,07 Prozent auf 18 900 Forint. Die Titel der OTP Bank sanken um 0,75 Prozent auf 6 094 Forint. Papiere des Pharmaunternehmens Richter Gedeon gaben um 0,72 Prozent auf 41 995 Forint nach. Magyar-Telekom-Papiere fielen um 0,68 Prozent auf 735 Forint. Die vier großen Blue Chips im BUX-Leitindex konnten 95,43 Prozent des Tagesumsatzes auf sich verbuchen.

Der Wig-20 stieg in Warschau minimal um 0,03 Punkte auf 2 489,45 Zähler. Der breiter gefasste Wig-Index rückte um 0,17 Prozent auf 41 617,21 Punkte vor.

LPP-Aktien legten zum ersten Mal seit vier Tagen zu und gewannen 3,23 Prozent auf 1 790 Zloty. Die Analysten der Unicredit hatten das Kursziel für die Papiere auf 2 100 Zloty angehoben und gleichzeitig ihr Anlagevotum "Buy" bestätigt.

Titel von Zaklady Chemiczne Police stiegen zum ersten Mal in einer Woche und sprangen um 6,50 Prozent auf 6,39 Zloty an. Das Unternehmen prognostizierte für das Jahr 2010 ein Ergebnis um die Nulllinie herum. In den ersten neun Monaten 2009 hatte es noch einen großen Verlust eingefahren.

Die Aktien von Budimex aber ielen zum zweiten Tag in Folge und gaben um 1,11 Prozent auf 80 Zloty nach. Die polnische Tochter von Grupo Ferrovial hatte den Gesamtwert eines gewonnenen Auftrages zum Ausbau der Autobahn A1 von 6,73 Mrd. Zloty (Angabe im Januar 2009) auf 5,79 Mrd. Zloty senken müssen.

NEW World Resources IN Prag Sehr Fest

Der Prager Leitindex PX legte um 0,86 Prozent auf 1 220,30 Zähler zu. Die Aktie von New World Resources stieg um 4,57 Prozent auf 204,90 Kronen. Dies ist das höchste Kursniveau in dem Titel seit Oktober 2008. Die Analysten von Otkritie Securities hatten das Papier näher unter die Lupe genommen und eine "Buy"-Empfehlung ausgesprochen. Das Kursziel sehen sie bei 297 Kronen. Die Experten begründen die positive Einschätzung mit ihrer Meinung nach in Zukunft steigenden Kohlepreisen.

Papiere von Central European Media (CME) schnellten um 11,87 Prozent auf 527 Kronen in die Höhe. Der Betreiber von 22 Fernsehstationen in der Region möchte die rumänische Mediafax für einen symbolischen Euro zu kaufen.

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