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02.05.2011

10:11 Uhr

Marktreaktionen

Anleger suchen nach Tötung Bin Ladens das Risiko

Amerika feiert den Tod von Osama bin Laden - und auch an den Märkten steigt die Stimmung. Die Aktienmärkte setzen ihre Rally fort. Die Krisenwährung Gold dagegen verliert und der Silberpreis bricht sogar ein.

Die Nachricht vom Tode Bin Ladens hat die Märkte bewegt. Quelle: Reuters

Die Nachricht vom Tode Bin Ladens hat die Märkte bewegt.

DüsseldorfDie Nachricht vom Tod Osama Bin Ladens hat an den Kapitalmärkten die Risikofreude der Anleger gesteigert. Aktien legten in einer ersten Reaktion zu, die Krisenwährungen Gold und Silber verloren an Wert. „Die Marktteilnehmer reagiern mit dem Kauf von Aktien, da die Berichte eine Abnahme des geopolitischen Risikos widerspiegeln, sagte Yasunari Ueno. Chef-Marktökonom von Mizuho Securities in Tokio.

In Tokio gewann der Nikkei-Index 1,6 Prozent auf 10.007 Punkte und schloss damit erstmals seit dem Erdbeben Anfang März wieder über 10.000 Punkten. Die Futures auf die großen US-Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq lagen am Morgen gut 0,8 Prozent im Minus. Der Dax eröffnete am Morgen mit 0,9 Prozent im Plus auf 7.578 Punkte. Bereits am Freitag hatte der deutsche Leitindex auf dem höchsten Stand seit drei Jahren geschlossen.

Zum Teil deutliche Verluste gab es dagegen am Rohstoffmarkt. Nordsee-Öl Brent verbilligte sich um 0,9 Prozent auf 125,26 Dollar. Der Preis für Gold fiel auf 1554,59 Dollar je Feinunze, nachdem das Edelmetall wenige Stunden zuvor mit 1575,79 Dollar noch ein neues Rekordhoch markiert hatte.

„Das war eine Spontan-Reaktion, da ein Teil der geopolitischen Risiken auf Al Kaida zurückzuführen sind“, sagte Rohstoffstratege Jeremy Friesen von der Societe Generale. Das Terror-Netzwerk sei aber immer noch eine Gefahr. Allerdings habe es seine Identifikationsfigur verloren. „Das ist positiv“, betonte Friesen.

Der Silber-Kurs brach in der Spitze sogar um zehn Prozent auf 43,04 Dollar ein. Nachdem der Preis für das Edelmetall allein seit Jahresbeginn um mehr als 50 Prozent gestiegen ist, sind die Warnungen vor einer Übertreibung und einem drohenden Rückschlag zuletzt lauter geworden.

Auch der Euro fiel am Morgen leicht und kostete mit 1,48 Dollar rund einen US-Cent weniger als auf dem Kurs-Höhepunkt der vergangenen Woche. Der Dollar-Index, der in der Nacht zunächst auf ein Drei-Jahres-Tief von 72,81 Punkten gefallen war, stieg bis zum frühen Morgen (MESZ) um 0,4 Prozent auf 73,23 Zähler. Experten rechneten allerdings nur mit einer kurzen Gegenbewegung und nicht mit einer Trendwende.

Überhaupt erwarten Marktanalysten vom Tod Bin Ladens keine längerfristigen Impulse: „Die Märkte dürften positiv reagieren für einen sehr kurzen Moment - und dann zu fürchten beginnen, dass andere Führer aufsteigen könnten“, sagte Roger Tan von Sias Research in Singapur. „Es ist eine Verbesserung der Stimmung der US-Verbraucher zu erwarten, aber das dürfte nicht genug sein, die Entwicklung der US-Wirtschaft zu ändern. Ich gehe nicht davon aus, dass die Möglichkeit eines geringeren US-Engagements in Afghanistan zu einer Verbesserung der öffentlichen Finanzen der USA führen wird“, fügte Tetsu Aikawa, Kapitalmarktexperte der Shinsei Bank, hinzu.

Kommentare (7)

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Gerhard

02.05.2011, 09:33 Uhr

Die meisten Menschen sind einfach nur dumm und leicht zu manipulieren.
Osama ist schon lange tot. Edelmetalle werden schon Jahrzehnte manipuliert, so wie im Moment auch wieder einmal.
Die Börse ist schon lange manipuliert und kontrolliert und hat nichts mehr mit ihrem ursprünglichem Zweck zu tun.
Kommt bald wieder ein neuer "Terroranschlag" ??
False Flag Erdbeben und False Flag Terror demnächst zusätzlich ?

Eigen

02.05.2011, 10:51 Uhr

Die Not beim Establishment muss schon groß sein. Jetzt werden die letzten Register gezogen. Was für ein groteskes Schauspiel.
Es wird Ihnen trotzdem nichts nützen! Das Spiel geht unweigerlich seinem Ende zu.

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/05/02/ich-habe-den-kaffee-auf-mit-dieser-mainstream-lugerei/

Ich

02.05.2011, 10:55 Uhr

Und die Welt wird dieser Jahr auch wieder untergehen. Das Beste ist, wir bleiben alle im Bett und ziehen uns die Decke über den Kopf.

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