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09.04.2013

10:30 Uhr

Mehr Investoren erhofft

Immofinanz strebt Listing in Warschau an

Der österreichische Immobilienkonzern Immofinanz möchte noch in diesem Monat an die Warschauer Börse, was mehr Investoren locken soll. Das Unternehmen will die Aktionäre mit steigenden Dividenden bei Laune halten.

Die österreichische Immofinanz will noch im April an die Warschauer Börse. Reuters

Die österreichische Immofinanz will noch im April an die Warschauer Börse.

WienDer österreichische Immobilienkonzern Immofinanz will seine Aktie noch im April an der Warschauer Börse notieren lassen. „Es könnte schon in dem Monat soweit sein“, sagte Finanzvorstand Birgit Noggler am Montagabend mit Blick auf das geplante Zweitlisting. Von dem Schritt erhofft sich die Firma einen stärkeren Zustrom von Investoren - insbesondere von polnischen Pensionsfonds. Bislang ist die Immofinanz an der Wiener Börse notiert - und gehört hier zu den Papieren mit den größten Handelsumsätzen.

Die Aktionäre will das Unternehmen auch mit der Aussicht auf weiter steigende Dividenden bei Laune halten. Mittelfristig plane Immofinanz eine Ausschüttung von 20 Cent je Aktie, sagte Firmenchef Eduard Zehetner bei einer Veranstaltung für Kleinanleger. „Da kann man auch phantasieren und sagen, vielleicht werden es einmal 25 Cent.“ Im vergangenen Geschäftsjahr 2011/12 hatte die Firma 15 Cent je Aktie ausgeschüttet.

Die größten Börsengänge der Welt

General Motors

General Motors: 23,1 Mrd. Dollar (2010, USA)

Agricultural Bank of China

Agricultural Bank of China: 22,1 Mrd. Dollar (2010, China)

ICBC

ICBC: 21,97 Mrd. Dollar (2006, China)

Visa Inc

Visa Inc: 19,65 Mrd. Dollar (2008, USA)

NTT Mobile Communications

NTT Mobile Communications: 18,05 Mrd. Dollar (1998, Japan)

Enel SpA

Enel SpA: 16,59 Mrd. Dollar (1999, Italien)

Nippon Telegraph and Telephone

Nippon Telegraph and Telephone: 13,75 Mrd. Dollar (1986, Japan)

Deutsche Telekom

Deutsche Telekom: 12,49 Mrd. Dollar (1996, Deutschland)

Bank of China

Bank of China: 11,19 Mrd. Dollar (2006, China)

Dai-ichi Life Insurance

Dai-ichi Life Insurance: 11,16 Mrd. Dollar (2010, Japan)

Angesichts des niedrigen Aktienkurses unter dem Nettovermögenswert sei auch ein Aktienrückkauf „immer ein Thema“. Allerdings müsse Immofinanz dabei abwägen, ob das Geld nicht besser für Übernahmen eingesetzt werde, sagte Zehetner.

Die Firma will in den nächsten Monaten mindestens 10.000 Wohnungen in deutschen Großstädten kaufen, um sie der Wohnungstochter Buwog als Mitgift für den ab Herbst geplanten Börsengang mitzugeben. Er soll Immofinanz in einem ersten Schritt, bei dem der Konzern rund die Hälfte der Anteile abgeben will, bis zu 750 Millionen Euro in die Kassen spülen, bekräftigte Zehetner. Längerfristig wolle Immofinanz ganz aus der Buwog aussteigen und sich auf Einzelhandels-, Büro- und Logistikflächen in Ost- und Westeuropa konzentrieren.

Von

rtr

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