Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.11.2012

13:34 Uhr

Mehr Zeit

Griechenland erwägt Streckung von Kurzfrist-Anleihe

Um bei den laufenden Verhandlungen über eine weitere Hilfstranche mehr Zeit zu gewinnen, erwägt Griechenland einem Medienbericht zufolge, kurzfristige Anleihen in längerfristige Papiere zu tauschen.

Das Volumen des Anleihe-Umtauschs soll drei Milliarden Euro betragen. dpa

Das Volumen des Anleihe-Umtauschs soll drei Milliarden Euro betragen.

BerlinGriechenland und seine internationalen Geldgeber erwägen einem Magazinbericht zufolge die Streckung kurzfristiger Anleihen, um notfalls mehr Zeit für die laufenden Verhandlungen über die Auszahlung einer neuen Hilfstranche zu gewinnen. Der "Focus" berichtete am Samstag vorab unter Berufung auf mehrere nicht genannte Quellen, gegebenenfalls sollten am 16. November auslaufende so genannte "T-Bills" im Volumen von drei Milliarden Euro mit Einverständnis der Europäischen Zentralbank (EZB) verlängert werden. Ansonsten drohe die Zahlungsunfähigkeit.

Das Land hatte Mitte August dreimonatige Geldmarktpapiere (T-Bills) im Volumen von insgesamt rund fünf Milliarden Euro vornehmlich an griechische Banken verkauft, um sich kurzfristig Luft zu verschaffen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte vergangene Woche angedeutet, bei der kurzfristigen Finanzierung Griechenlands könnten sicherlich Lösungen gefunden werden.

Zurzeit verhandelt die Regierung in Athen mit der EU, der EZB und dem IWF über die Auszahlung einer Tranche von 31,5 Milliarden Euro aus dem insgesamt 130-Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm. Die Gespräche sollen möglichst bis zum nächsten Treffen der Euro-Finanzminister am 12. November abgeschlossen werden. Danach könnte sich der Prozess zur Bewilligung der Tranche aber noch hinziehen, weil unter anderem die Bundesregierung grünes Licht vom Bundestag einholen muss.


Von

rtr

Kommentare (18)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Anleihenspezialist

03.11.2012, 13:52 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Gast

03.11.2012, 13:53 Uhr

Unsere Firma liefert nur noch gegen Vorkasse nach Griechenland. In den Iran liefern wir ohne nennenswerte Auflagen – Wechselkursbedingt geht jetzt halt nichts mehr.

Ein Land, dem weniger vertraut wird als dem Iran, hat in der EU nichts verloren.

Republikaner

03.11.2012, 14:43 Uhr

Das Land ist weder Zahlungs- noch Kapitalmarktfähig. Hat eine Liste von 2000 Steuerbetrügern einfach 2 Jahre nicht bearbeitet und inhaftiert dann noch den publizierenden Journalisten. Das ganze schleppt sich nunmehr schon ins 3. Jahr. Hey hallo - gehts noch? Beenden können wir dieses unsägliche Schmierentheater erst in 10 Monaten mit der nächsten Bundestagswahl. Wie heißt es so schön: Wahltag ist Zahltag! Und das mit "Rechts" und "Radikal" mal schön stecken lassen. Die Euro-Radikalen DEP(Deutsche Einheitspartei)sind heute die wirklich gefährlichen für Demokratie und Eigentum!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×