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03.06.2016

15:15 Uhr

Musterdepots

Die Aktienmärkte deutlich geschlagen

Für viele Handelsblatt-Leser gehört er mittlerweile zum festen Ritual jedes Börsentags: Der tägliche Blick auf die Musterdepots in der Geldanlagerubrik. Verwaltet werden die drei Portfolios mit Hilfe eines Online-Tools, das auch Privatanleger kostenlos nutzen können.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Das Handelsblatt-Musterdepot hat inzwischen seit Auflegung vor knapp zweieinhalb Jahren mit einem Plus von rund 19 Prozent fast doppelt so stark zugelegt wie der deutsche Aktienindex Dax. Im Relation zum europäischen Vergleichsindex Stoxx 50 ist es sogar viermal kräftiger geklettert - trotz deutlich geringerer Wertschwankungen.

Das Redaktions-Portfolio entwickelt damit sich in Übereinstimmung zu seinen übergeordneten langfristigen Zielen: Einer jährlichen Rendite von durchschnittlich sechs bis acht Prozent - und einer deutlich niedrigeren Wertschwankung im Vergleich zum Gesamtmarkt. Der aktuelle Wertzuwachs entspricht umgerechnet einer Rendite von 7,8 Prozent per annum und befindet damit sich exakt im angepeilten Ertragskorridor.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Auch in den kommenden Monaten werden Anlagezertifikate eine entscheidende Rolle in diesem Portfolio spielen. Sie reduzieren in schwachen Marktphasen die Verlustrisiken. Außerdem ermöglichen es diese Derivate auch dann, attraktive Renditen zu erzielen, wenn die Kurse unterm Strich monatelang nicht mehr so recht vom Fleck kommen.

Für viele Handelsblatt-Leser gehört er mittlerweile zum festen Ritual jedes Börsentags: Der tägliche Blick auf die Musterdepots in der Geldanlagerubrik, zu denen neben dem Redaktionsdepot auch zwei extern betreute Portfolios gehören. Welche Entwicklungen beschäftigen die Autoren? Was für Schlüsse ziehen sie daraus? Und wie schlagen sie sich im Vergleich zu Dax & Co.?

Ziel der Musterdepots: Es sollen unterschiedliche, aussichtsreiche Ansätze aufgezeigt werden, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können - auch in schwierigen Börsenphasen wie derzeit. Seit Monaten treten Dax & Co. inzwischen unter heftigen Schwankungen auf der Stelle.
Aufschluss geben kann das Handeln der Experten. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den Portfolios, sondern Nachvollziehbarkeit und Transparenz.

Verwaltet werden die drei Depots mit Hilfe eines Online-Tools, das auch Handelsblatt-Leser kostenlos nutzen können, um etwa komfortabel den Überblick über mehrere eigene Beispielportfolios zu behalten.

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