Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.07.2013

17:52 Uhr

Nach Bernanke-Kommentaren

Rendite von Treasuries fällt weiter

Nachdem die Rede von Fed-Chef Bernanke vor dem US-Kongress vorab veröffentlicht wurde, fällt die Rendite zehnjähriger US-Treasuries weiter. Zuletzt liegt sie sieben Basispunkte tiefer als am Vortag.

Alle Investoren blicken am Mittwoch auf seine Anhörung vor dem US-Kongress: Fed-Chef Ben S. Bernanke. dpa

Alle Investoren blicken am Mittwoch auf seine Anhörung vor dem US-Kongress: Fed-Chef Ben S. Bernanke.

FrankfurtDie Rendite zehnjähriger Bundesanleihen war am Mittwochnachmittag mit 1,54 Prozent zuletzt einen Basispunkt tiefer als am Vortag. Der Bund-Future war mit 143,87 Prozent 18 Basispunkte höher.

Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries fiel nach der vorab veröffentlichten Rede von Ben S. Bernanke vor dem US-Kongress und lag zuletzt bei 2,47 Prozent, sieben Basispunkte unter Vortag.

Der Fed-Chef hatte erklärt, die Bondkäufe der Zentralbank seien nicht vorab festgelegt und könnten schneller reduziert oder ausgeweitet werden, wenn es die ökonomischen Bedingungen verlangen.

„Die Politik der quantitativen Lockerungen ist nicht vorgezeichnet - das ist die wichtige Nachricht“, sagte George Goncalves, Leiter Zinsstrategie bei Nomura Holdings Inc. „Es gibt noch immer einige Optionalität bei der Frage wie sie es tun und in welchem Umfang. Je 'dovisher' sie klingen, umso mehr preist der Markt ein, dass es nicht so umfangreich werden dürfte.“

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Zehnjährige spanische Anleihen rentierten mit 4,72 Prozent drei Basispunkte höher, die Rendite entsprechender italienischer Bonds war mit 4,48 Prozent einen Basispunkt höher.

Deutschland begab am Vormittag für vier Mrd. Euro zehnjährige Anleihen mit einer Durchschnittsrendite von 1,57 Prozent. Portugal brachte für 300 Mio. Euro Sechs-Monats-Papiere zu 1,045 Prozent auf den Markt. Für 1,2 Mrd. Euro begab das Land Zwölf-Monats-Papiere zu 1,720 Prozent, nach 1,232 Prozent bei der vorherigen Auktion am 15. Mai.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×