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27.08.2014

14:33 Uhr

Nach Draghi-Rede

Anleihe-Party geht munter weiter

Wenn EZB-Präsident Draghi spricht, dann wirkt das nach - auch an den Anleihemärkten. Die deutschen Bundesanleihen und ihre italienischen und spanischen Pendants steigen immer weiter in der Gunst der Anleger.

Am Mittwoch kletterte der Bund-Futures auf ein Rekordhoch. dpa/picture alliance

Am Mittwoch kletterte der Bund-Futures auf ein Rekordhoch.

FrankfurtDie Aufwärtsbewegung an den Euroraum-Anleihenmärkten geht am Mittwoch weiter. Der Bund-Futures kletterte um 50 Ticks auf ein Rekordhoch von 151,32 Punkte. Entsprechend rutschte die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen bis auf ein Rekordtief von 0,909 Prozent ab. Auch die meisten anderen europäischen Staatsanleihen waren gesucht, was deren Renditen entsprechend drückte: Die spanischen zehnjährigen und italienischen Papiere rentieren mit 2,083 Prozent beziehungsweise mit 2,365 Prozent so niedrig wie nie zuvor. Selbst die entsprechenden US-Anleihen haben mit 2,37 Prozent eine höhere Verzinsung.

Zum einen machten Händler die Aussicht auf eine anhaltende Flut von Notenbankgeld für die Kursentwicklung verantwortlich. EZB-Chef Mario Draghi hatte Ende voriger Woche erklärt, die EZB würde alles in ihrer Macht stehende tun, um die sinkende Inflationsraten zu bekämpfen. Dies wurde an den Märkten als Signal für eine quantitative Lockerung der Geldpolitik über den Ankauf von Wertpapieren interpretiert.

Geldquelle Staatsanleihen

Was sind Staatsanleihen?

Staatsanleihen oder Schuldverschreibungen sind eine der wichtigsten Finanzierungsquellen von Staaten. Im Gegensatz zu Aktien sind diese Wertpapiere mit einem festen Zins ausgestattet und das Kapital wird zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückgezahlt.

Wie sicher sind Staatsanleihen?

Anleihen werden in verschiedenen Laufzeiten von zumeist 2 bis 30 Jahren ausgegeben. Lange Zeit galten sie als äußerst sichere Anlageform, da das Risiko eines staatlichen Zahlungsausfalls als sehr gering betrachtet wurde. Mit der Schuldenkrise in Europa ist dieses Bild aber ins Wanken geraten.

Woraus ergibt sich der Zins?

Als Zinszahlung erhält der Anleger die Rendite oder den Effektivzins. Dieser ergibt sich aus dem im Vorhinein festgelegten Zins der Anleihe (Kupon) und dem von ihm gezahlten Marktpreis (Kurs) des Papiers. Sinkt die Nachfrage und damit der Kurs der Anleihe, steigt die Rendite.

Zum anderen verwiesen Börsianer auf den Kursrückgang des Euro zum Schweizer Franken, was die Schweizer Notenbank (SNB) auf den Plan rufe. Die SNB kaufe am Markt in Euro lautende Wertpapiere, um somit ein Abgleiten des Euro unter die von ihr als Untergrenze festgelegte Marke von 1,20 Franken je Euro zu verhindern, führte Chef-Marktanalyst von Daily FX, Jens Klatt, aus. Der Euro kostet derzeit mit 1,2071 Franken in etwa so viel wie zuletzt im Januar 2013.

Kommentare (2)

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Herr Mmnews De

27.08.2014, 14:53 Uhr

"deutschen Bundesanleihen und ihre italienischen und spanischen Pendants steigen immer weiter in der Gunst der Anleger."

Wieso "Anleger"?

Staaten verschulden sich zu 97% bei Banken und Versicherungen!!!

(Die Versicherungs AGs gehören auch den Bankstern)

Wollen die Bankstermedien, dass wir nicht erfahren bei wem sich alle Staaten verschulden?

Hängen wir alle am Tropf eines privaten Geldmonopols?

Woher haben die Bankster das ganze Geld um es den Staaten zu leihen, wenn sie doch selbst angeblich alle pleite sind bzw. gerettet werden müssen?

Bankster schaffen ( Was viele nicht wissen ) Geld aus dem nichts ( per Kredit ) und verschulden/versklaven damit die ganze Menschheit!

Die wichtigste Frage lautet: Wie entsteht Geld?

Geld entsteht nur über Kredit!!!

Geld = Schuld

Jedem Euro/Dollar Guthaben steht ein Euro/Dollar Schulden gegenüber!

Jeder Euro/Dollar der im Umlauf ist, wurde den Staaten, Unternehmen und Menschen nur geliehen, und muss plus Zinsen an die internationalen Bankster zurückgezahlt werden!
( Privatbanken bzw. deren EIGENTÜMER haben das Geldmonopol! )

"So ist unser Geldsystem. Gäbe es keine Schulden, gäbe es kein Geld!" (Marriner Eccles, Präsident des privaten Federal Reserve Systems, am 30. September 1941)

Warum erfahren wir in den Kartellmedien nie etwas über das Schuldgeldsystem bzw. Geldmonopol der internationalen Bankster?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

Jeder der das nicht versteht, sollte im Internet nach "Schuldgeldsystem" bzw. "Das Zwangsgeldsystem Mario Fleischmann", "Prof. Bernd Senf - Tiefere Ursachen der Krise" oder "Goldschmied Fabian" suchen.


Herr Peter Spiegel

27.08.2014, 15:13 Uhr

Scheint ein geschlossener Kreislauf zu sein, bis auf die Zinsen, die zahlt der Steuerzahler auf ewig.

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