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15.03.2013

16:21 Uhr

Nach Kurseinbruch

Blessing kauft Commerzbank-Aktien

Der Chef kauft selbst: Martin Blessing hat 100.000 Aktien der Commerzbank geordert. Die Aktie war in dieser Woche kräftig eingebrochen - nachdem Blessing eine Kapitalerhöhung angekündigt hatte.

Commerzbank-Chef Martin Blessing hat CoBa-Aktien gekauft. Reuters

Commerzbank-Chef Martin Blessing hat CoBa-Aktien gekauft.

FrankfurtDie Aktie der Commerzbank gerät wieder in den Fokus. Der Chef der zweitgrößten Bank Deutschlands Martin Blesssing hat 100.000 Commerzbank-Aktien zum Kurs von 1,209 Euro gekauft. Insgesamt hat er damit 120.900 Euro in die von ihm geführte Bank gesteckt.

Die Aktie der Commerzbank war diese Woche deutlich unter Druck geraten nachdem eine Kapitalerhöhung angekündigt wurde. Das Papier verlor rund 15 Prozent.

Die zehn schwächsten Dax-Werte seit dem Rekordhoch 2007

Platz 10

Allianz:

Veränderung seit dem 13. Juli 2007: - 37,5 Prozent

Platz 9

Deutsche Telekom:

Veränderung seit dem 13. Juli 2007: - 38,6 Prozent

Platz 8

Infineon:

Veränderung seit dem 13. Juli 2007: - 44,5 Prozent

Platz 7

Deutsche Börse:

Veränderung seit dem 13. Juli 2007: - 45,4 Prozent

Platz 6

Heidelberg Cement:

Veränderung seit dem 13. Juli 2007: - 47,2 Prozent

Heidelberg Cement ist seit dem 21. Juni 2010 im Dax notiert

Platz 5

Thyssen Krupp:

Veränderung seit dem 13. Juli 2007: - 62,4 Prozent

Platz 4

Deutsche Bank:

Veränderung seit dem 13. Juli 2007: - 64,8 Prozent

Platz 3

RWE:

Veränderung seit dem 13. Juli 2007: - 65,0 Prozent

Platz 2

Eon:

Veränderung seit dem 13. Juli 2007: - 68,5 Prozent

Platz 1

Commerzbank:

Veränderung seit dem 13. Juli 2007: - 94,9 Prozent

Die geplante Kapitalerhöhung erntete viel Kritik von Analysten und Investoren. „Wirklich nachvollziehbar ist für uns die Kapitalerhöhung nicht“, schrieb Analyst Ingo Frommen von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) am Donnerstag.

„Wir verstehen den Zeitpunkt dieser Transaktion nicht“, schimpft Philipp Häßler von Equinet und stuft die Aktie auf „Verkaufen“ von „Kaufen“ herunter. Sein Kursziel: ein Euro. „Aus unserer Sicht war die Commerzbank kurzfristig nicht unter Druck. Wir verstehen nicht, warum sie eine große Kapitalerhöhung ankündigt, wenn die Aktie nahe dem Allzeittief notiert.“

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Die Commerzbank plant eine Kapitalerhöhung. Damit will sie den Staat ausbezahlen und das Kernkapital aufbessern. Zudem will Bankchef Blessing den Investoren wieder eine Dividende zahlen. Doch die Aktie stürzt ab.

Die Aktie befindet sich im Teufelskreis: Je weiter das Papier fällt, desto mehr Aktien muss die Commerzbank ausgeben, um 2,5 Milliarden Euro einzusammeln, und desto stärker wird der Anteil der Altaktionäre verwässert. Ohne Aktienschnitt wäre die Kapitalerhöhung nicht machbar gewesen - denn unterhalb des rechnerischen Nennwerts von einem Euro darf kein Unternehmen neue Anteilsscheine verkaufen.

Kommentare (27)

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Insider

15.03.2013, 17:18 Uhr

Bei dem was er verdient verkraftbar.

Dr.Lehman

15.03.2013, 17:32 Uhr

Eben, komplette Anleger-Irrführung. Von Wegen Managementbeteiligung am Unternehmen. Diese 100.000 Euro sind peanuts und kann Blessing auch bei totalverlust verkraften. Aber X Privatanleger die es als Vertrauenssignal werten, sind die gearschten.

Account gelöscht!

15.03.2013, 17:51 Uhr

Das gleiche was die Commerzbank vor hat, vor der Kapitalerhöhung 10 Aktien in einer Aktie zu bündeln, hat die UNICREDIT vor ihrer letzten Kapitalerhöhung auch durchgeführt. Da stand sie dann bei ca. 6 Euro und ist in der Folge auf ca. 2,2 Euro abgestürzt. Es ist also noch mächtig viel Luft nach unten....

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