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15.12.2016

17:51 Uhr

Nach Leitzinserhöhung der Fed

Stiftung Warentest rät von US-Staatsanleihen ab

Sparer aufgepasst: Risikoaverse Anleger sollten lieber nicht in US-Staatsanleihen anlegen, rät die Stiftung Warentest. Durch die Leitzinserhöhung der Fed seien die Währungsgefahren zu hoch.

Deutsche Sparer sollten lieber nicht in US-Staatsanleihen anlegen, rät die Stiftung Warentest. dpa

Stiftung Warentest

Deutsche Sparer sollten lieber nicht in US-Staatsanleihen anlegen, rät die Stiftung Warentest.

BerlinDie Stiftung Warentest rät deutschen Sparern davon ab, nach der Leitzinserhöhung der US-Notenbank Fed ihr Geld in US-Staatsanleihen zu stecken. „Die Währungsrisiken stehen in keinem Verhältnis zum möglichen Zinsgewinn“, sagte Roland Aulitzky von der Stiftung Warentest dem „Tagesspiegel“ (Freitagsausgabe).

US-Staatsanleihen bringen zwar höhere Zinsen, sind aber in Dollar notiert. Nach der Leitzinsentscheidung der Fed stieg die US-Währung gegenüber dem Euro am Donnerstag auf ein 14-Jahres-Hoch. „Wenn der Dollar wieder sinken sollte, kann das für europäische Anleger schnell einen hohen Wertverlust bringen“, sagte Aulitzky.

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Die Fed hatte am Mittwoch erstmals seit einem Jahr den Leitzins angehoben. Er stieg leicht um 0,25 Prozentpunkte auf ein Niveau zwischen 0,5 und 0,75 Prozent.

Von

afp

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