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22.06.2012

13:08 Uhr

Nach Verschnaufpause

Bonds aus Spanien und Italien rentieren höher

Gespannt werden die Ergebnisse des Treffens von Angela Merkel, François Hollande, Mariano Rajoy und Mario Monti erwartet. Bis dahin müssen Italien und Spanien höhere Zinsen für ihre Staatsanleihen zahlen.

Die Rendite von zehnjährigen Italien-Anleihen kletterte auf 5,89 Prozent. dpa

Die Rendite von zehnjährigen Italien-Anleihen kletterte auf 5,89 Prozent.

FrankfurtSpanien und Italien haben am Freitag nach einer kurzen Verschnaufpause wieder mehr Zinsen für ihre Anleihen zahlen müssen. Die Renditen der italienischen Bonds mit zehnjähriger Laufzeit stiegen um 13 Basispunkte auf 5,89 Prozent. Zugleich legten die Kosten zur Absicherung eines zehn Millionen Dollar schweren Pakets italienischer Anleihen mit fünfjähriger Laufzeit nach Markit-Daten auf 518.000 Dollar zu. Händlern zufolge positionierten sich Investoren vor der Auktion neuer Bonds am kommenden Dienstag und Donnerstag. Details dazu will das italienische Finanzministerium am darauffolgenden Freitag und Montag veröffentlichen. Die spanischen Papiere rentierten mit 6,656 Prozent nach 6,625 Prozent am Vortag.

Anleger am Rentenmarkt warteten zudem gespannt auf mögliche Ergebnisse des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Frankreichs Präsident François Hollande, Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy und dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti. Die vier Spitzenpolitiker wollen bei dem Treffen in Rom den EU-Gipfel in der kommenden Woche vorbereiten und Auswege aus der Euro-Schuldenkrise finden.

Von

rtr

Kommentare (1)

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nobum

22.06.2012, 14:52 Uhr

Wegen unzureichender Reformen (Arbeitsmarkt) von Monti wird Italien die unangenehmen Nebenwirkungen mangelnder Wettbewerbsfähigkeit noch voll "auskosten". Staatsfinanzierung über die EZB etc. sind in dem Gift, und sie sind im Vertrag nicht vorgesehen d.h. verboten.

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