Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.03.2014

13:39 Uhr

Negativer Ausblick von S&P

Nächster Nackenschlag für Unicredit

Der Ausblick bleibt negativ: Die Rating-Experten von Standard & Poor's erwarten von Unicredit keine großen Sprünge. Und das, obwohl die Bank nach einem Milliardenverlust in 2014 wieder Gewinn erwartet.

Unicredit-Zentrale in Mailand: Der Ausblick für die Großbank bleibt für S&P negativ. Reuters

Unicredit-Zentrale in Mailand: Der Ausblick für die Großbank bleibt für S&P negativ.

Mailand/FrankfurtDie Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat bei Unicredit keine Hoffnung. S&P beließ am Dienstag den Ausblick für die italienische Großbank auf „negativ“. Das Kreditwürdigkeit der Hypo-Vereinsbank-Mutter hielt die Ratingagentur unverändert bei „BBB/A-2“.

Am Freitag hatten die Rating-Experten von Moody's bei der Hypo-Vereinsbank den Daumen gesenkt und die Benotung auf „Baa1“ von „A3“. Moody's geht jedoch nicht davon aus, dass sich die Bewertung bald erneut ändern wird und versah sie deshalb mit einem stabilen Ausblick.

Als Begründung für die Herabstufung nannte Moody's die neue Bewertung der Konzernmutter Unicredit, deren Bonitätsnote die Agentur wegen der zunehmenden Probleme mit faulen Krediten in Italien auf „ba1“ mit einem stabilen Ausblick von zuvor „baa3“ änderte.

Unicredit verbuchte 2013 wegen Abschreibungen auf Firmenwerte und zusätzlicher Rückstellungen für faule Kredite einen Verlust von 14 Milliarden Euro. Damit reagierten die Italiener auch auf den anstehenden Stresstest in der europäischen Finanzbranche. Es wird damit gerechnet, dass viele Banken noch Löcher in den Bilanzen stopfen müssen. Dieses Jahr soll es aber für die Unicredit wieder aufwärts gehen: Das Institut kalkuliert mit einem Gewinn von rund zwei Milliarden Euro.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×