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12.12.2011

11:53 Uhr

Neue Auktion

Zinsen auf italienische Staatsanleihen sind gesunken

Italien hat sieben Milliarden Euro zu etwas niedrigeren Zinsen als zuletzt aufgenommen. Eine wirkliche Beruhigung der Märkte ist allerdings trotz des Sparprogramms noch nicht eingetreten.

Eine Menschenmenge im Zentrum Roms: Die Lage bleibt trotz niedrigerer Zinsen angespannt. dapd

Eine Menschenmenge im Zentrum Roms: Die Lage bleibt trotz niedrigerer Zinsen angespannt.

Rom/MailandNach dem Sparprogramm von Regierungschef Mario Monti und dem EU-Gipfel zur Schuldenkrise in der Euro-Zone sind die Zinsen für italienische Staatsanleihen leicht gesunken. Rom gab am Montag Anleihen mit einer Laufzeit von einem Jahr für insgesamt 7,0 Milliarden Euro aus und musste dafür Zinsen von 5,952 Prozent bezahlen. Anfang November hatte der Satz noch bei 6,087 Prozent gelegen.

Die neue italienische Regierung hatte Anfang Dezember ein Sparprogramm beschlossen, das bis 2014 Ausgabenkürzungen von rund 20 Milliarden Euro vorsieht. Vorgesehen sind eine Erhöhung der Immobiliensteuer, die Einführung einer Luxussteuer und Maßnahmen gegen Steuerflucht. Am Freitag dann verständigten sich die 17 Euro-Länder in Brüssel auf die Forderung Deutschlands und Frankreichs, bis März einen zwischenstaatlichen Vertrag zur Haushaltsdisziplin auszuarbeiten.

Doch die Lage bleibt angespannt: Auf dem Sekundärmarkt, auf dem bereits ausgegebene Staatspapiere gehandelt werden, stiegen die Renditen für zehnjährige italienische Schuldtitel bereits wieder. Nachdem der Satz am Freitagabend bei 6,33 Prozent gelegen hatte, kletterte er am Montagvormittag auf 6,577 Prozent.

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