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06.01.2014

10:52 Uhr

Neue Daten

Anleger erfreut über die Euro-Konjunktur

Die neuen Konjunktur-Daten der Euro-Zone lassen Investoren jubeln: Die Einschätzungen der Experten sind so positiv wie seit drei Jahren nicht mehr. Und die Aussichten sehen noch viel besser aus.

Der Arbeitsmarkt in der Währungsunion hatte sich zuletzt stabilisiert. dpa

Der Arbeitsmarkt in der Währungsunion hatte sich zuletzt stabilisiert.

BerlinProfessionelle Investoren schätzen die Konjunktur in der Euro-Zone so positiv ein wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Der Sentix-Index stieg im Januar um 3,9 auf 11,9 Punkte, teilte die Investmentberatung Sentix am Montag zu ihrer Umfrage unter mehr als 900 Anlegern mit. Die Aussichten für die Euro-Zone wurden sogar so gut bewertet wie seit Februar 2006 nicht mehr. „Damit lässt Euroland zum Jahresauftakt seine Krise hinter sich“, sagte Sentix-Experte Sebastian Wanke.

Der Arbeitsmarkt in der Währungsunion hatte sich zuletzt stabilisiert, während Irland als erster Krisenstaat erfolgreich den Rettungsschirm verlassen konnte. Deshalb schätzten Investoren die Lage deutlich besser ein als zuletzt, sagte Wanke. Ferner habe die Gefahr eines Preisverfalls („Deflation“) abgenommen. Auch die Baromdeter für Deutschland und die US-Wirtschaft hätten weiter zugelegt. Der Gesamtindex für die USA kletterte sogar auf den höchsten Stand seit Februar 2004.

Die Ratings der Euro-Länder

Belgien

S&P Rating: AA
Ausblick: Negativ
Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Negativ
Fitch Rating: AA
Ausblick: Stabil

Deutschland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Estland

S&P Rating: AA-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Finnland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Frankreich

S&P Rating: AA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Griechenland

S&P Rating: B-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Caa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: B
Ausblick: Stabil

Irland

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Italien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Luxemburg

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Malta

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A3
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Niederlande

S&P Rating: AA+
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Österreich

S&P Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Portugal

S&P Rating: BB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba2
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: BB+
Ausblick: Negativ

Slowakei

S&P Rating: A
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Slowenien

S&P Rating: A-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Negativ

Spanien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Zypern

S&P Rating: B
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Caa3

Ausblick: Negativ

Fitch Rating: B-

Ausblick: Stabil

Von

rtr

Kommentare (1)

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Seismograph

06.01.2014, 12:04 Uhr

Klar doch, neue Daten von 900 telefonisch befragten!
Fuer wie bescheuert haelt Reuters zwischenzeitlich das Volk, einen solchen Unsinn oeffentlich als Agenturmeldung zu verbreiten, der von solchen Systemmedien wie dem Handelsblatt auch noch willig abgedruckt wird!
Oder....., hat man so gar Recht mit der Einschaetzung des Volkes? Ich befuerchte ja, denn offensichtlich sind 95% wirklich so bescheuert, sowas fuer Realitaet zu halten!

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