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08.11.2014

10:22 Uhr

Neuemission

Nach Alibaba wagt sich Momo aufs US-Parkett

Die Aktion hat nicht annähernd die Dimension des Alibababörsengangs, dennoch werden Technologieexperten ganz genau hinsehen, wenn „Momo“ bald aufs Parkett startet: Der chinesische Messaging-Dienst dürfte Potenzial haben.

Messengerdienste werden immer beliebter und sind für Technologiefirmen und Internetkonzerne interessante Akquise-Kandidaten. Nun will auch das chinesische „Momo“ mitspielen. dpa

Messengerdienste werden immer beliebter und sind für Technologiefirmen und Internetkonzerne interessante Akquise-Kandidaten. Nun will auch das chinesische „Momo“ mitspielen.

BangaloreDer chinesische Messaging-Dienst Momo will in New York an die Börse gehen. Einen entsprechenden Antrag reichte die Firma am Freitag bei der US-Aufsichtsbehörde ein. Die Erstemission (IPO) soll bis zu 300 Millionen Dollar einspielen. Die Gelder will Momo insbesondere in Forschung und Entwicklung stecken.

Momo ist nach eigenen Angaben die drittgrößte Kurznachrichten-App in China. Die Nutzerzahl gibt das Unternehmen, das rund 360 Beschäftigte zählt, mit zuletzt 180,3 Millionen an. Den Halbjahresumsatz wies es mit 13,9 Millionen Dollar aus, bei einem Nettoverlust von 48,6 Millionen.

Messaging-Dienste werden für Investoren immer interessanter. Für Whats App legte Facebook 19 Milliarden Dollar auf den Tisch. Viber wurde vom japanischen Onlinehändler Rakuten für 900 Millionen Dollar gekauft.

Der chinesische Internet-Händler Alibaba hatte im September in New York den größten Börsengang aller Zeiten über die Bühne gebracht.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Peter Spiegel

10.11.2014, 17:04 Uhr

Isch dachte das Zeug heißt Omo.

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