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29.08.2011

22:52 Uhr

New York

US-Börsen schließen mit kräftigem Plus

Die Schäden durch „Irene“ sind geringer als befürchtet. Das spüren auch die Kurse an der Wallstreet. Gerade Versicherer konnten zulegen. Auch Finanzwerte erholten sich nach den guten Nachrichten aus Griechenland.

Wall Street: Nach dem Sturm ist vor dem Sturm? dpa

Wall Street: Nach dem Sturm ist vor dem Sturm?

New YorkErmutigende Signale aus dem schuldengeplagten Griechenland und von der US-Wirtschaft haben der Wall Street zum Wochenstart kräftigen Auftrieb verliehen. Die Fusion zweier griechischer Großbanken nährte am Markt die Hoffung, dass die Europäer bei der Bewältigung ihrer finanziellen Probleme vorankommen.

Ein überraschend deutlicher Anstieg der US-Konsumausgaben konnte zudem die Furcht vor einer neuen Rezession in der weltgrößten Volkswirtschaft lindern. Für Erleichterung sorgte daneben, dass der Hurrikan „Irene“ New York weniger schwer getroffen hatte als befürchtet. Allerdings war das Handelsaufkommen gering. Denn viele Händler blieben zu Hause, weil der wegen „Irene“ stillgelegte Nahverkehr in der Millionen-Metropole nur langsam wieder in Gang kam.

Das Wichtigste vom Handel an der Wall Street

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 2,3 Prozent im Plus bei 11.539 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte der Index zwischen 11.541 und 11.286 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 2,8 Prozent auf 1210 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 3,3 Prozent auf 2562 Punkte zu. Zuvor war der deutsche Leitindex Dax in Frankfurt 2,4 Prozent fester bei 5670 Punkten aus dem Handel gegangen.

Nach den Börsenturbulenzen der vergangenen Wochen wuchs die Zuversicht unter den Anlegern wieder etwas. Die Nachrichten aus Europa und vor allem aus Griechenland sowie der glimpfliche Verlauf von Hurrikan „Irene“ hätten dem Markt geholfen, sagte Keith Wirtz, Chief Investment Officer von Fifth Third Asset Management. „Wir haben angefangen, unser Geld wieder arbeiten zu lassen.“

Zu den größten Gewinnern gehörten Finanzwerte. Sie profitierten von der Ankündung der griechischen Großbanken Alpha und Eurobank, zum größten Finanzinstitut in Südosteuropa zu fusionieren. Anleger hofften auf weitere Zusammenschlüsse der von Schuldenkrise und Rezession gebeutelten griechischen Geldhäuser. „Es muss in der Region noch mehr getan werden, aber die Fusion war nötig und deswegen gibt es eine Pause bei dem jüngsten Verkaufsdruck“, sagte Portfoliomanager David Ruff von Forward Select EM Dividend Fund. Dies dürfte Sorgen um den Bankensektor etwas lindern.

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