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24.05.2011

14:33 Uhr

Österreich

Ungedeckte Leerverkäufe weiterhin nicht erlaubt

Auch künftig sind in Österreich keine ungedeckten Leerverkäufe möglich - die Wiener Börsenaufsicht verlängerte jetzt das bestehende Verbot. Betroffen sind davon besonders einige namenhafte Banken.

Das Logo der österreichischen Erste Bank auf einem Haus in Wien. Quelle: Reuters

Das Logo der österreichischen Erste Bank auf einem Haus in Wien.

WienDie österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat das Verbot ungedeckter Leerverkäufe von Bank- und Versicherungsaktien an der Wiener Börse verlängert. Die Regelung bleibe für weitere sechs Monate bis einschließlich 30. November in Kraft, teilte die FMA am Dienstag mit. Die bisherige Frist für das Verbot wäre Ende Mai ausgelaufen. Betroffen sind die Titel von Erste Group Bank, Raiffeisen Bank International, Uniqa und Vienna Insurance.

Ungedeckte Leerverkäufe von Finanztiteln sind in Wien seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008 untersagt. In Deutschland sind ungedeckte Leerverkäufe von Aktien generell verboten.

Mit solchen hochriskanten Transaktionen wetten Investoren wie Hedge-Fonds auf fallende Kurse: Sie verkaufen Aktien, die sie nicht besitzen, und setzen darauf, sie später billiger zurückzuerwerben. Während bei gedeckten Leerverkäufen geliehene Aktien verkauft werden, haben sich die Verkäufer bei ungedeckten Leerverkäufen noch nicht einmal den Zugriff auf die entsprechenden Titel gesichert.

Von

rtr

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