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14.01.2010

18:31 Uhr

Osteuropäische Börsen

Prag und Budapest im Plus

Die osteuropäischen Märkte zeigen sich gespalten. Während die Börsen in Prag und Budapest Kursgewinne verbuchen gibt es in Warschau Verluste.

WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST (dpa-AFX/APA) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während die Börsen in Tschechien und Ungarn stiegen, wurden in Polen leichte Verluste verzeichnet.

In Prag stieg der Leitindex PX um 1,22 Prozent auf 1 199 Zähler. Die Gewinne im Leitindex seien hauptsächlich auf den Kurssprung der Erste Group-Aktien zurückzuführen, hieß es am Markt. Diese waren nachrichtenlos um 4,61 Prozent auf 795 Kronen nach oben gesprungen. Komercni Banka büßten dagegen um 2,00 Prozent auf 3 915 Kronen ein.

Größter Tagesverlierer waren Orco Property mit einem Kurssturz von 6,98 Prozent auf 171,80 Kronen. Am Mittwoch nach Börsenschluss hatte der Immobilienentwickler bekanntgegeben, dass die Eigentümer der Anleihen aus dem Jahr 2010 und 2014 einer Schuldenumstrukturierung nicht zugestimmt hätten.

Ceske Energeticke Zavody (CEZ) stiegen um 0,38 Prozent auf 917,00 Kronen. Der Versorger plant einem Bericht zufolge ein Gaskraftwerk im Süden von Polen zu errichten. Bisweilen gab es aber keine offizielle Bestätigung des Berichts. Laut Analysten hätte das Projekt mit 400 Millionen Euro nur einen geringen Einfluss auf den Marktwert von CEZ.

In Budapest rückte der Leitindex Bux um 1,08 Prozent auf 22.981,48 Einheiten vor und erreichte damit den höchsten Stand seit 20 Monaten. Laut einem Marktteilnehmer war der Anstieg auf die Umstrukturierung von Portfolios durch institutionelle Investoren zurückzuführen und nicht auf neue Fundamentaldaten.

Der größte Beitrag zu den Gewinnen kam vom Indexschwergewicht OTP Bank , dessen Papiere um 2,47 Prozent auf 6 200 Forint zulegten. Sie markierten damit den höchsten Stand seit Anfang Oktober 2008. Der Tagesumsatz in den Anteilsscheinen machte 24,07 Milliarden Forint aus. Richter Gedeon schlossen unverändert bei 42.900 Forint. Magyar Telekom rückten um minimale 0,13 Prozent auf 759 Forint vor. Magyar Olay es Gazipari (Mol) gewannen 0,78 Prozent auf 19 200 Forint.

In Warschau gab der WIG-20 um 0,25 Prozent auf 2.451,98 Punkte nach. Der breiter gefasste Wig-Index verlor 0,13 Prozent auf 41.088,61 Zähler. Unter den Indexschwergewichten gab es kaum Veränderung. Die Titel der Bank Pekao und des Kupferförderers KGHM Polska Miedz schlossen sogar gänzlich unverändert. Die Anteilsscheine von Telekomunikacja Polska verloren 2,7 Prozent auf 16,39 Zloty.

Laut dem CEO des Telekommunikationskonzerns beschleunigte sich der Umsatzrückgang im vierten Quartal. Azoty Tarnow sprangen dagegen um 5,4 Prozent auf 16,2 Zloty nach oben. Der deutsche Chemiehändler PCC und Qatar National Industries haben einem Medienbericht zufolge ihr Interesse an dem Chemieproduzenten bekundet.

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