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02.02.2011

20:10 Uhr

Osteuropäische Börsen

Warschau, Prag und Budapest fast unverändert

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Mittwoch kaum verändert aus dem Handel gegangen. Für Gesprächsstoff sorgten zahlreiche Analystenkommentare, sagten Börsianer.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Mittwoch kaum verändert aus dem Handel gegangen. Für Gesprächsstoff sorgten zahlreiche Analystenkommentare, sagten Börsianer.

Der Warschauer Leitindex WIG-20 fiel um 0,11 Prozent auf 2 724,96 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index verlor ebenfalls 0,11 Prozent auf 47 559,15 Punkte.

An der Warschauer Börse dominierten an diesem Handelstag die Einflussfaktoren des internationalen Umfeldes. Auch in Polen gehörten viele Finanzwerte zu den klaren Favoriten. So gingen die Aktien der PKO Bank nach einer Hochstufung mit einem Aufschlag von 1,27 Prozent bei 42,35 Zloty aus dem Handel und die Titel der Bank Pekao schlossen mit plus 0,88 Prozent bei 172,50 Zloty .

Unter den weiteren Einzelwerten sorgten zahlreiche Analystenkommentare für marktbewegende Impulse. So verloren die Titel von Bank Millennium 1,32 Prozent auf 5,23 Zloty, obwohl die Analysten der Schweizer UBS das Kursziel der Bank um 1,5 Prozent auf 6,03 Zloty nach oben revidiert hatten.

Die Papiere der Bank Pekao profitierten hingegen von einem Kurszielanstieg. Die Experten von Jpmorgan hatten das Kursziel um 5,6 Prozent auf 190 Zloty angehoben.

Die Aktien von Telekomunikacja Polska , Polens größter Telefongesellschaft, gingen hingegen mit minus 1,12 Prozent bei 16,81 Zloty aus dem Handel. Die Analysten der HSBC hatten das Anlagevotum für die Papiere des Unternehmens von "Overweight" auf "Underweight" nach unten revidiert.

Etwas abgeschlagen präsentierten sich die Aktien von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) und Polski Koncern Naftowy Orlen mit minus 0,74 Prozent respektive 2,41 Prozent bei 134,00 Zloty respektive 46,55 Zloty. Ebenfalls unter den Verlierern mit minus 0,51 Prozent bei 174,00 Zloty waren die Titel von Kghm Polska Miedz zu finden. Der Kupferproduzent konnte nicht von Rohstoffpreisanstiegen profitieren, die sich durch Produktionssteigerungen in den USA und China ergeben hatten.

In Budapest rückte der ungarische Leitindex Bux um minimale 0,06 Prozent vor auf 23 099,44 Punkter. An der dortigen Börse sorgten vor allem Analystenkommentare für marktbewegende Impulse. So verteuerten sich die Titel der Magyar Telekom um 0,55 Prozent auf 544 Forint, obwohl die Analysten der HSBC das Kursziel der Telefongesellschaft von 760 Forint auf 575 Forint nach unten revidiert hatten.

Ebenfalls zu einer Kurszieländerung kam es bei den Papieren von Richter Gedeon , die zu Börsenschluss mit minus 0,01 Prozent bei 42 500 Forint notierten. Die Experten der Erste Group hatten das Kursziel des Pharmaunternehmen von 54 210 Forint auf 50 900 Forint heruntergesetzt.

Zu einer weiteren Zieländerung durch die Analysten der Erste Group kam es bei den Anteilsscheinen von Egis , die mit plus 0,47 Prozent bei 22 005 Forint schlossen. Das Kursziel des Medikamentenherstellers wurde von 27 000 Forint auf 25 400 Forint nach unten revidiert. Zusätzlich dazu hatte das Unternehmen erklärt, dass seit dem 1. Januar 2011 die Verkäufe nach Russland in Rubel statt in Dollar fakturiert werden. Damit soll sich das Währungsrisiko bezüglich des US-Dollars von 36,9 Prozent auf 13,1 Prozent reduzieren.

In der Verlustzone schlossen an diesem Handelstag die Aktien von Magyar Olay es Gazipari (Mol) mit minus 1,14 Prozent bei 22 500 Forint und die Titel von Econet mit einem Minus von 1,11 Prozent bei 89 Forint.

Der Prager Leitindex PX schwächte sich um 0,06 Prozent auf 1 246,1 Punkte ab. Unter den Einzelwerten gingen die Aktien von Kitd mit einem Plus von 2,18 Prozent bei 258,00 Kronen als Spitze des Leitindex aus dem Handel. Die Titel der Erste Group Bank , die zu Handelsschluss mit plus 1,69 Prozent bei 902,00 Kronen notierten, und Papiere von Unipetrol , mit plus 1,76 Prozent bei 190,80 Kronen, gehörten ebenfalls zu den klaren Gewinnern.

Etwas schwächer zeigten sich hingegen die Aktien von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) , die mit einem Minus von 1,80 Prozent bei 825,00 Kronen aus dem Handel gingen. Das Energieunternehmen hatte bekanntgegeben, dass sie 11,2 Mrd. Kronen in die Expansion und Instandhaltung ihres Vertriebsnetzes investieren wollen.

Ebenfalls unter den Verlierern waren die Papiere von Telefonica O2 zu finden, die mit minus 0,88 Prozent bei 404 Kronen schlossen. Die Analysten der HSBC hatten das Kursziel des Unternehmens von 510 Kronen auf 450 Kronen nach unten revidiert.

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