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29.04.2014

10:14 Uhr

Pimco

Das Ende der „Neuen Normalität“ naht

Bill Gross machte den Begriff der „Neuen Normalität“ populär. Gemeint ist das schwache Wachstum der US-Wirtschaft. Doch diese „Normalität“ soll nun ein Ende haben. Pimco sieht den Beginn einer neuen Ära.

Fassade der Börse in der Wallstreet in New York. Pimco sieht die US-Wirtschaft im Aufwind. dpa

Fassade der Börse in der Wallstreet in New York. Pimco sieht die US-Wirtschaft im Aufwind.

New YorkDie Ära schleppenden Wachstums, von Pacific Investment Management Co. (Pimco) als die „Neue Normalität“ („New Normal“) bezeichnet, kommt zu einem Ende. Das hat Scott Mather, Chef für das globale Fonds-Management, im Interview mit Bloomberg News erklärt. Mather ist einer der sechs Vize-Investmentchefs bei der Allianz-Tochter Pimco.

„Unserer Meinung nach werden wir in den nächsten paar Jahren sehen, wie wir in Richtung eines neuen Ziels umkehren werden“, sagte er. Das Unternehmen geht inzwischen von einem Wachstum der US-Wirtschaft von deutlich über 2 Prozent aus - „was besser ist, als das Unter-2-Prozent-Niveau beim Wachstum, das wir seit mehreren Jahren erlebt haben.“

Pimco hatte den Begriff der „Neuen Normalität“ bei seinem jährlichen Forum im Mai 2009 geprägt, nachdem die USA wegen der schlimmsten Finanzkrise seit der Weltwirtschaftskrise in eine Rezession abgerutscht waren.

Pimco Investmentchef Bill Gross und der frühere CEO Mohamed El-Erian machten die Phrase in der Folge populär. Sie prognostizierten, dass die Wirtschaft in den kommenden drei bis fünf Jahren unterdurchschnittlich expandieren werde, während sich das Wachstum in den Industrieländern abschwächen und es eine „starke Hand der Regierung“ geben werde.

„Wir haben bereits die intensivste Periode der Entschuldung hinter uns. Diese hatte für Druck und Anpassungen gesorgt, die in der Volkswirtschaft vonstattengehen mussten”, sagte Mather weiter.

Die Einstellung von Pimco zur Konjunktur hatte sich seit mindestens Anfang 2013 aufgehellt. In einem Ausblick im März prognostizierte das Unternehmen ein US-Wachstum zwischen 2,5 und 3 Prozent. Begründet wurde dies mit steigenden Einnahmen des öffentlichen Sektors, abnehmenden Druck an der Steuerfront und verbessertem Konsum.

Mather ist seit 1998 bei Pimco. Zuvor hatte er bei der US-Großbank Goldman Sachs mit Hypothekenpapieren gehandelt.

Kommentare (1)

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29.04.2014, 14:47 Uhr

Das einzige was hier entschuldet wurde waren doch die Banken.
Hat der sich mal den Schuldenstand der USA angeschaut? Aber was solls. Einmal GS immer GS.Immer wird von effizienz geredet, aber warum brauchen die 6!!!! Vize?

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