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07.01.2008

16:45 Uhr

Renten

Wenig Bewegung bei den Anleiherenditen

Nach anfänglichen Verlusten notierten Anleihen in Europa und den USA am Montag wenig verändert. Insgesamt sind die Investoren überzeugt, dass die Renditen stärker gesunken sind, als es die Zinsaussichten rechtfertigen.

HB FRANKFURT. In der Euro-Zone kommen dazu anhaltende Inflationsrisiken: Die Erzeugerpreise sind im November so stark wie seit knapp einem Jahr nicht mehr gestiegen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag unverändert bei 4,13 Prozent. Unverändert notierte auch der Terminkontrakt Bund-Future bei 114,91 Prozent.

In den USA sehen die Anleger nach über einer Woche mit steigenden Kursen nur wenig Spielraum nach oben. Treasuries haben den besten Jahresstart seit 2001 hingelegt, für das gesamt Jahr erwarten Volkswirte und Strategen aber höchstens einen Ertrag von zwei Prozent. Dabei sind sowohl Zinsen als auch Kursgewinne berücksichtigt.

Der Renditevorsprung zehnjähriger US-Anleihen gegenüber zweijährigen liegt derzeit mit 1,12 Prozentpunkten so hoch wie zuletzt im Dezember 2004. Eine zunehmende Renditedifferenz zeigt eine größere Nachfrage nach den besonders zinsempfindlichen Kurzläufern an – ein Anzeichen, dass der Markt eine Zinssenkung durch die Federal Reserve Bank einpreist. Zehnjährige Treasuries rentierten kaum verändert mit 3,86 Prozent

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