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09.01.2008

19:00 Uhr

Rentenmarkt

Hoher Ölpreis belastet US-Anleihen

Unterschiedlich ist die Entwicklung am Mittwoch an den europäischen und den US-Anleihemärkten verlaufen. Während Konjunktursorgen den europäischen Anleihen Kursgewinne bescherten, gaben US-Papiere nach, belastet von Inflationsbefürchtungen der Investoren.

FRANKFURT. EU-Kommissar Joaquin Almunia hatte im Fernsehsender Euro News geäußert, die Auswirkungen der Subprime-Krise haben die konjunkturellen Bedingungen in Europa verschlechtert. Dazu kam ein überraschender Rückgang bei den deutschen Exporten. Für die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank erwarten Volkswirte einen unveränderten Leitsatz von vier Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel fünf Basispunkte auf 4,10 Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 47 Basispunkte aufwärts auf 115,15 Prozent.

In den USA fürchten Investoren dagegen aufgrund der hohen Preise für Öl und Gold und des schwachen Dollars eine anziehende Inflation. Zehnjährige Treasuries rentierten drei Basispunkte höher mit 3,81 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte die französische Caisse Refinancement de l'Habitat eine zweijährige Anleihe über 1,25 Mrd. Euro. General Electric kündigte eine Emission über 3,5 Mrd. Euro an, die in eine dreijährige und eine zehnjährige Tranche aufgeteilt ist.

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