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14.06.2017

09:16 Uhr

Restaurant-Betreiber

Vapiano will Ende Juni an die Börse

Vapiano plant seinen Börsengang für Ende Juni und hat bereits die Preisspanne festgelegt. Durch den Verkauf von Aktien erhofft sich der Restaurant-Betreiber unter anderem Geld für neue Eröffnungen und Übernahmen.

Die Restaurantkette wird am oberen Ende der Spanne mit bis zu 634 Millionen Euro bewertet. dpa

Vapiano

Die Restaurantkette wird am oberen Ende der Spanne mit bis zu 634 Millionen Euro bewertet.

FrankfurtDer Börsengang des Restaurant-Betreibers Vapiano wird bis zu 200 Millionen Euro schwer. Das Unternehmen legte die Preisspanne am Mittwoch auf 21 bis 27 Euro fest.

Vapiano selbst sollen rund 85 Millionen Euro aus dem Verkauf von vier Millionen neuen Aktien zufließen, die in die Eröffnung neuer Restaurants und die mögliche Übernahme anderer Ketten gesteckt werden sollen. Darüber hinaus verkaufen die Altaktionäre bis zu 4,3 Millionen Aktien.

Von Vapiano bis Hellofresh - Frankfurter Börsenkandidaten

Vapiano

Pizza- und Pasta-Restaurants

Erstnotiz: 27. Juni
Zeichnungsfrist: 15. bis 26. Juni
Preisspanne: 21 bis 27 Euro
Emissionsvolumen: bis zu 200 Millionen Euro, davon 85 Millionen Euro aus Kapitalerhöhung
Börsenwert: 512 bis 634 Millionen Euro
Begleitende Banken: Barclays, Jefferies, Berenberg
Eigentümer: Mayfair/Familie Herz (44 Prozent), Firmengründer Gregor Gerlach (30 Prozent), Wella-Erben Hans-Joachim und Gisa Sander (25 Prozent)

Delivery Hero

Essenslieferdienste

Erstnotiz: Anfang Juli erwartet
Emissionsvolumen: bis zu eine Milliarde Euro, davon rund 450 Millionen Euro aus Kapitalerhöhung
Börsenwert: mehr als 3,5 Milliarden Euro
Begleitende Banken: Citigroup, Goldman Sachs und Morgan Stanley
Eigentümer: Rocket Internet (35 Prozent), Naspers und weitere Investoren

Jost-Werke

Lkw-Zulieferer
Erstnotiz: im Juli oder September erwartet
Emissionsvolumen: offen
Börsenwert: bis zu 800 Millionen Euro (erwartet)
Begleitende Banken: möglicherweise JPMorgan, Deutsche Bank, Commerzbank
Eigentümer: Cinven (64 Prozent)

Befesa

Metall-Recycling, Umweltdienstleistungen (Luxemburg)

Erstnotiz: im Juli erwartet
Emissionsvolumen: 450 bis 500 Millionen Euro, davon 100 Millionen Euro aus Kapitalerhöhung
Börsenwert: 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro
Begleitende Banken: Goldman Sachs, Citi
Eigentümer: Triton (Finanzinvestor)

Hellofresh

Lebensmittel-Lieferdienst

Erstnotiz: im Herbst möglich
Emissionsvolumen: offen
Börsenwert: rund zwei Milliarden Euro
Begleitende Banken: Morgan Stanley, JPMorgan, Deutsche Bank
Eigentümer: Rocket Internet (53 Prozent), weitere Risikokapital-Investoren

Novomatic

Glücksspiel und -technik (Österreich)

Erstnotiz: im Herbst geplant
Emissionsvolumen: bis zu 1,8 Milliarden Euro
Börsenwert: sechs Milliarden Ezro
Begleitende Banken: Bank of America Merrill Lynch, Credit Suisse
Eigentümer: Familie von Firmengründer Johann Graf

Bawag P.S.K.

Bank (Österreich)

Erstnotiz: im Herbst möglich
Emissionsvolumen: offen
Börsenwert: vier bis fünf Milliarden Euro
Begleitende Banken: offen
Eigentümer: Cerberus (Finanzinvestor, 52 Prozent), GoldenTree Asset Management (40 Prozent)

Deutsche Asset Management

Vermögensverwaltung

Erstnotiz: Herbst 2017 oder Frühjahr 2018
Emissionsvolumen: rund zwei Milliarden Euro
Börsenwert: rund acht Milliarden Euro
Begleitende Banken: Deutsche Bank und weitere Institute
Eigentümer: Deutsche Bank

Siemens Healthineers

Medizintechnik

Erstnotiz: Herbst 2017 oder Frühjahr 2018
Emissionsvolumen: drei bis fünf Milliarden Euro (geschätzt)
Börsenwert: 30 bis 40 Milliarden Euro (geschätzt)
Begleitende Banken: noch nicht festgelegt
Eigentümer: Siemens AG

Das Unternehmen wird am oberen Ende der Spanne mit bis zu 634 Millionen Euro bewertet. Die Erstnotiz ist für den 27. Juni geplant. Begleitet wird der Börsengang von den Investmentbanken Barclays, Berenberg und Jefferies.

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rtr

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