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20.03.2017

08:14 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise sinken zum Wochenstart

Zum Wochenstart sind die Ölpreise gesunken. Für diese Preisentwicklung gibt es zwei Erklärungen: Die gestiegene Anzahl von Bohrlöchern und Hinweise auf ein höheres Angebot von Erdöl aus den USA.

Am frühen Montagmorgen lag der Preis für einen Barrel der Sorte Brent zur Lieferung im Mai bei einem Preis von 51,37 US-Dollar - und fiel damit 39 Cent günstiger als am vergangenen Freitag aus. dpa

Sinkender Ölpreis

Am frühen Montagmorgen lag der Preis für einen Barrel der Sorte Brent zur Lieferung im Mai bei einem Preis von 51,37 US-Dollar - und fiel damit 39 Cent günstiger als am vergangenen Freitag aus.

New York/LondonDie Ölpreise sind am Montag im frühen Handel gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 51,37 US-Dollar. Das waren 39 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate zur Lieferung im Mai fiel um 43 Cent auf 48,88 Dollar.

Weitere Hinweise auf ein hohes US-Ölangebot drückten auf die Preise, hieß es aus dem Handel. Am Freitag hatte der Ölausrüster Baker Hughes berichtet, dass die Zahl der Bohrlöcher in der vergangenen Woche um 14 auf 631 gestiegen sei. Marktbeobachter verwiesen außerdem darauf, dass Spekulationen auf steigende Preise zuletzt deutlich zurückgegangen seien.

Im Fokus der Anleger steht auch die Frage, inwieweit das Ölkartell Opec und weitere Förderländer ihre angekündigten Förderkürzungen tatsächlich umsetzen. Zuletzt hatte es zum Teil gegenläufige Berichte hierzu gegeben. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte einen Anstieg der saudi-arabischen Ölproduktion im Februar gemeldet, ebenso die Opec selbst. Dem standen allerdings Kürzungen der Fördermenge im Irak und in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegenüber.

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Von

dpa

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