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26.09.2011

20:20 Uhr

Rückkaufprogramm

Buffett will seine Aktie aufpäppeln

Warren Buffett will mit einem Rückkaufprogramm den Aktienkurs seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway stützen. Die Papiere zählen zu den teuersten der Welt. Doch zuletzt waren sie eingebrochen.

Börsenguru Warren Buffett. Reuters

Börsenguru Warren Buffett.

New YorkDie Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway des US-Investorenlegende Warren Buffett will mit einem Rückkaufprogramm ihren Aktienkurs aufpäppeln. Berkshire wolle die vorhandenen Barbestände nutzen, um eigene Anteilsscheine an der Börse zu erwerben, teilte Buffett am Montag mit. Zum Volumen des wohl milliardenschweren und bei Berkshire beispiellosen Rückkaufs machte der Konzern zunächst keine Angaben. Ende Juni hatte Berkshire Hathaway knapp 48 Milliarden Dollar auf der hohen Kante. Buffett gibt mit dem Schritt offenbar dem seit Wochen andauernden Druck von Investoren nach, die mit dem Aktienkurs von Berkshire unzufrieden sind. Der Ausverkauf an den Weltbörsen hatte auch Buffett getroffen. Die Aktien seiner Holding waren in der vorigen Woche unter die Marke von 100.000 Dollar gerutscht.

Berkshire-Anteilsscheine zählen zu den teuersten Aktien der Welt. Anleger kritisieren aber, dass die Papiere seit Monaten zu niedrig bewertet und auf dem tiefsten Stand seit Jahrzehnten seien. Im frühen Handel an der Wall Street legten die Aktien nach der Ankündigung des Rückkaufprogramms der Beteiligungsgesellschaft um gut fünf Prozent auf 105.730 Dollar zu.

Berkshire besitzt zahlreiche Beteiligungen, die von der Finanzbranche bis in die Eiscreme-Industrie reichen. Zuletzt hatte Buffett mit dem Einstieg bei der kriselnden Bank of America Schlagzeilen gemacht.

 

Von

rtr

Kommentare (1)

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Roman

26.09.2011, 20:41 Uhr

Liebes Handelsblatt (und leider auch alle anderen Finanzblätter),
Buffett kauft doch nicht eigene Aktien um den Kurs zu stützen.. Nein, er kauft, weil Berkshire viel zu günstig bewertet ist, soll heißen: Es ist ein lohnendes Investment! Er kauft weil er denkt, mit den Aktien von Berkshire eine bessere Rendie erzielen zu können als mit einem anderen Investments. Er tut praktisch so, als ob er Berkshire gar nicht besitzen würde sonderen ein "externer" Investor wäre...

Immer irgendwelche Agenturmeldungen abdrucken.. Langsam nervts! Wann steigt hier endlich mal das nieau? Wäre auch bereit dafür Gebühren zu bezahlen!

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