Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.01.2013

17:35 Uhr

Schlussbericht Börse Frankfurt

Dax geht mit Gewinnen aus dem Handel

Der Dax befindet sich weiter im Aufwind. Damit ist der Leitindex zu Wochenbeginn nur noch wenige Prozent von seinem Rekordhoch entfernt. Einige Marktteilnehmer warnen aber bereits vor zu viel Euphorie.

Börse Frankfurt am Abend

Video: Börse Frankfurt am Abend

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

FrankfurtDie Hoffnung auf Fortschritte bei der Sanierung des US-Haushaltes hat den Dax zum Wochenauftakt gestützt. Der Leitindex legte am Montag um knapp 0,6 Prozent auf 7748 Punkte zu.

Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus sind eigenen Aussagen zufolge zu einer vorübergehenden Anhebung der Schuldenobergrenze bereit. Damit soll Zeit gewonnen werden, um einen neuen, langfristig tragbaren Etat zu verabschieden. "Dies kann zwar als neue Runde im politischen Ringen betrachtet werden, aber jeglicher Fortschritt wird vom Markt positiv gewertet", schrieben die Analysten der Credit Agricole in einem Kommentar.

Was 2012 aus 1.000 Euro wurde

Zypriotische Aktien (CSE)

407 Euro

Öl (WTI)

899 Euro

Spanische Aktien (Ibex)

968 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

989 Euro

Sparbuch (Durchschnitt)

1005 Euro

Tagesgeld (Durchschnitt)

1014 Euro

US-Staatsanleihen

1029 Euro

Gold

1034 Euro

Bundesanleihen

1038 Euro

Dow Jones

1049 Euro

Silber

1052 Euro

Nikkei 225

1069 Euro

EuroStoxx 50

1149 Euro

Schweizerische Aktien (SMI)

1167 Euro

Italienische Staatsanleihen

1203 Euro

Euro-Unternehmensanleihen (Non-Investment-Grade)

1242 Euro

Irische Staatsanleihen

1297 Euro

Dax

1299 Euro

Griechische Aktien (ASE)

1342 Euro

Griechische Staatsanleihen (inkl. Schuldenschnitt, ohne Rückkauf)

1452 Euro

Türkische Aktien (ISE 100)

1576 Euro

Venezolanische Aktien (IBC)

2882 Euro

Die an Fahrt gewinnende Bilanzsaison und optimistisch stimmende Konjunkturdaten könnten dem Aktienmarkt in der neuen Woche weiter nach oben helfen. Allerdings merkt Aktienstratege Markus Reinwand von der Helaba an: "Die Luft wird dünner." Denn der Dax hat zuletzt bereits eine beeindruckende Rally hingelegt. Seit Mitte November hat der Leitindex mehr als zehn Prozent gewonnen.

Der Leitindex liegt damit nur noch gut fünf Prozent unter seinem Rekordhoch bei 8151 Zählern vom Juli 2007. Reinwand zufolge wird für einen weiteren Anstieg entscheidend sein, dass die Unternehmen die an sie gestellten Erwartungen auch erfüllen.

Die meisten Quartalsberichte laufen weiter aus den USA ein, mit Siemens und SAP legen aber auch wichtige Dax-Unternehmen Rechenschaft über das Geschäft im abgelaufenen Quartal ab. Daneben geben ZEW- und Ifo-Index neue Hinweise darauf, wohin sich die hiesige Wirtschaft bewegt.

Die goldenen Regeln des Value-Investors Warren Buffett

Gezielt auswählen

Konzentrieren Sie Ihre Investments auf herausragende Unternehmen, die von einem starken Management geleitet werden.

Weniger ist mehr

Beschränken Sie sich auf Unternehmen, die Sie wirklich verstehen können. Zehn bis 20 sind in Ordnung, ab 20 ist Ärger vorprogrammiert.

Viel auf Wenige setzen

Suchen Sie sich unter Ihren guten Unternehmen die besten aus und stecken Sie den größten Teil Ihrer Investments in diese.

Langfristig denken

Denken Sie langfristig: mindestens fünf bis zehn Jahre.

Keine Panik

Volatilität kommt vor. Bleiben Sie dran.

Quelle: Robert G. Hagstrom, "Warren Buffett. Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie.", Börsenbuchverlag 2011.

Fortschritte in den Euro-Sorgenländern werden auch hierzulande neue Impulse geben, sind sich Aktienstrategen sicher. "Mit dem Abebben der Krise in den vergangenen Wochen wird der Bremsklotz Unsicherheit nun mehr und mehr aus dem Weg geräumt", sagt Analyst Ralf Solveen von der Commerzbank.

"Wir gehen davon aus, dass immer mehr Unternehmen wieder Vertrauen fassen und somit die Geschäftsaussichten wieder positiver einschätzen", sagt Solveen.

Großes Anleger-Interesse dürfte die Siemens-Hauptversammlung am Mittwoch auf sich ziehen, denn Aufsichtsratschef Gerhard Cromme muss sich wieder einmal kritischen Aktionären stellen. Beim Technologiekonzern in München steht der Manager zwar nicht so sehr in der Kritik wie als Chefaufseher von ThyssenKrupp, aber auch an der Isar nimmt der Widerstand gegen ihn zu.

Außerdem berichtet Siemens über die Geschäftsentwicklung in den drei Monaten bis Ende Dezember. Analysten erwarten durchschnittliche Zahlen bei einem leicht rückläufigen Auftragseingang. Daneben stimmen die Aktionäre darüber ab, ob sie das "Geschenk" Osram annehmen. Siemens will angesichts ungewisser Zukunftsaussichten nicht mehr in die Leuchtmitteltochter investieren und die große Mehrheit der abgespaltenen Gesellschaft an seine Investoren verteilen.

Kommentare (11)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Albatros

21.01.2013, 08:10 Uhr

Immer schön aufwärts - je höher der Flug desto härter der Aufschlag.

Account gelöscht!

21.01.2013, 08:24 Uhr

Zumindest wenn man sich nur auf die 10-Jahre-Charts bezieht.
Zeit schlägt Zeitpunkt.
Investiert in den Iran, in den Iraq, Griechenland ...Venezuela -Weiß ich nicht.? Da ist was zu holen.

P.S. Wie ernst soll man ein Bundesland nehmen, welches der FDP ü. 10% zugesteht ...

So bin dann mal mit nem 12-Zylinder Brötchen holen. Muhahaha

spekulatius

21.01.2013, 09:36 Uhr

"P.S. Wie ernst soll man ein Bundesland nehmen, welches der FDP ü. 10% zugesteht ... "
______________________________________

Ernst genug, um nicht zu unterschätzen, was da gestern nachweisbar geworden ist: Ratlosigkeit.

Um die indes sollte man niemanden beneiden müssen, geschweige denn gar, sich darüber belustigen.

Men, thats no party, thats real ladies.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×