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14.03.2014

18:01 Uhr

Schlussbericht Börse Frankfurt

Dax hält 9000-Punkte-Marke

Nach einem zeitweisen Kurssturz auf 8913 Punkten schafft es der Dax ins Plus. Zwar verunsichert die Krim-Krise die Anleger. Äußerungen des russischen Außenministers können die Märkte aber beruhigen.

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FrankfurtDie Angst um eine Eskalation der Krim-Krise hat die Märkte am Freitag weltweit stark pendeln lassen. So wütete in Frankfurt lange Zeit der Bär, zwischenzeitlich fiel der Dax deutlich auf 8913 Punkte und damit erstmals im Jahr unter die 9000er Marke. Doch kurz vor Handelsschluss gelang die Zähmung und der Dax wendete in ein moderates Plus. Der deutsche Leitindex schließt am Ende 0,4 Prozent fester bei 9056 Punkten.

Letztlich sorgten die Aussagen des russischen Außenministers Sergej Lawrow für die Kehrtwende am Abend. Dieser sagte nach seinem Treffen mit US-Außenminister John Kerry zu, dass es keine Pläne Russlands für eine Invasion in der Ost-Ukraine gebe.

Im Laufe der Stimmungsaufhellung konnten die Indizes zum Handelsende hin große Teile ihrer Verluste abbauen. Der MDax gab 0,4 Prozent ab auf 16.009 Punkten, der TecDax verlor 0,9 Prozent und lag bei 1211 Punkten. Der Euro-Zonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 rutschte 0,5 Prozent runter auf 3004 Stellen.

Charts der Woche: Die Verlierer am deutschen Aktienmarkt

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Die Verlierer am deutschen Aktienmarkt

Schwache Konjunkturdaten aus China, schlechte Nachrichten von der Krim – diesen Cocktail verträgt die Börse nicht. Etliche Unternehmen enttäuschen mit ihren Zahlen, und nur wenige verblüffen mit Überraschungen.

Aus Angst vor einer Zuspitzung im Ukraine-Konflikt hatten Anleger ein Investment übers Wochenende gefürchtet, findet doch am Sonntag das umstrittene Referendum über die nationale Zugehörigkeit der Halbinsel Krim statt. In der Einschätzung der Situation gingen die Meinungen der Börsianer auseinander, was für Kursschwankungen sorgte. Auch die Wall Street blieb ohne klare Tendenz, am frühen Abend notierte der Dow-Jones 0,1 Prozent fester bei 16.118 Punkten.

Die Nervosität beherrscht die Märkte. Zwar hat sich seit Herbst 2011 der Deutsche Aktienindex fast verdoppelt. Neben dem politischen Schwarzmeer-Konflikt ist es aber die aktuelle Bilanzsaison, die Sorgen bereitet. Denn die lief bisher alles andere als zufriedenstellend.

Gewinne kassieren und raus aus dem Markt – so lautete am Freitag lange Zeit die Devise. Für die Anleger spielen gute Unternehmensnachrichten immer weniger eine Rolle. Die Angst vor der Krise in der Ukraine und die Sorgen um die schwache chinesische Konjunktur dominieren das Handeln der Anleger. Im Fokus standen die diplomatischen Versuche einer Schlichtung im Krim-Konflikt.

Allein in dieser Woche gab der Deutsche Aktienindex über drei Prozent ab, nach 3,5 Prozent in der Vorwoche. Vor allem die Aussicht auf Sanktionen im Streit um die Ukraine beschäftigte die Investoren. „Da drohen wirtschaftliche Konsequenzen für Russland und andere Schwellenländer“, sagte Brad McMillan vom Anlageberater Commonwealth Financial.

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

14.03.2014, 15:50 Uhr

Lol, da wird ja mindestens jedes zweite Posting gelöscht.

Das macht Sinn...???

Account gelöscht!

14.03.2014, 16:55 Uhr

Mehr als eine technische Reaktion ist das nicht.Da muss mehr kommen,denn gestern mittag standen wir noch bei 9200,vor dem ersten März-Wochenende noch bei 9600.
Ich persönlich glaube nicht,dass Putin das Votum absagt oder verschiebt.

Account gelöscht!

14.03.2014, 16:57 Uhr

PS:Warum werden heute so viele Beiträge gelöscht?

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