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26.09.2013

17:55 Uhr

Schlussbericht Börse Frankfurt

Dax im Niemandsland

Der deutsche Aktienmarkt kommt nicht voran. Die Angst vor einer Zahlungsunfähigkeit der USA lähmt momentan die Märkte. Der Dax trat am Donnerstag nur auf der Stelle. Die T-Aktie kletterte auf ein Zwei-Jahres-Hoch.

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FrankfurtDie erneut drohende Zahlungsunfähigkeit der USA hat am Donnerstag für Unruhe an den europäischen Aktienmärkten gesorgt. "Ein klassisches Deja-vu", sagte Marktanalyst Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. "Das anhaltende Gezänk um die Anhebung der Schuldenobergrenze macht Investoren verständlicherweise nervös." Nach einem kurzen Ausflug in die Gewinnzone, ausgelöst durch positive Konjunkturdaten aus den USA, schloss der Dax am Ende kaum verändert bei 8664 Punkten. Am Devisenmarkt blieb der Dollar zu etlichen Währungen in der Defensive und notierte nahe eines in der vergangenen Woche markierten Sieben-Monats-Tiefs. Der Euro hielt sich um 1,35 Dollar. Bundesanleihen bewegten sich kaum. 

Bis zum 1. Oktober müssen Demokraten und Republikaner im Kongress zunächst provisorisch dafür sorgen, dass den USA nicht das Geld ausgeht. Sonst droht Staatsbediensteten der Zwangsurlaub. In einem zweiten Schritt muss die Schuldenobergrenze von derzeit 16,7 Billionen Dollar angehoben werden, um die Zahlungsunfähigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft abzuwenden. In den vergangenen Jahren einigten sich die Parlamentarier mehrfach in letzter Minute auf Kompromisse, um den Sturz der USA über die sogenannte "Fiskalklippe" zu verhindern. Der Machtpoker um den Etat kostete das Land 2011 sogar seine Top-Bonitätsnote "AAA".

Die Analysten der Deutschen Bank äußerten sich zuversichtlich, dass schon bis Montag eine - zumindest vorübergehende - Lösung gefunden wird. "Wir rechnen unter keinen Umständen damit, dass das US-Finanzministerium seinen Verpflichtungen nicht nachkommen wird."

Für Diskussionsstoff an den Börsen sorgte außerdem die Regierungskrise in Italien. Dort will Silvio Berlusconis Mitte-Rechts-Partei PDL die Koalition platzen lassen, sollte der wegen Steuerhinterziehung verurteilte ehemalige Ministerpräsident aus dem Senat ausgeschlossen werden. Präsident Giorgio Napolitano verurteilte dieses Vorgehen und sagte wegen der Krise seine Teilnahme an einer Konferenz ab. Der Leitindex der Mailänder Börse verlor 1,5 Prozent und damit deutlich mehr als die übrigen europäischen Aktienmärkte. Auch italienische Anleihen standen unter Verkaufsdruck. Im Gegenzug stiegen die Renditen der richtungsweisenden zehnjährigen Titel auf 4,30 Prozent von 4,24 Prozent am Vortag. 

Kommentare (72)

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Programmierer

26.09.2013, 07:42 Uhr

Nein,er tritt nicht auf der Stelle.Es wird Rücksetzer geben und die muß man nutzen,wie immer ist das Spiel risikolos, man muß nur warten,egal wie lang.
Die Systeme laufen weiter und jeder darf täglich mitmachen.
Einfacher kann man sein Geld nicht verdienen.
Auch mit der Allianz, immer wenn es kurz nach unten dreht kaufen und oben wiede geben,so einfach,und jeder kann dabei sein,ihr müßt es nur nutzen,es ist so einfach und risikolos.

Programmierer

26.09.2013, 07:49 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Programmierer

26.09.2013, 08:03 Uhr

Ausserbörslich war gestern wieder schön.
Kurz vor 22:00 Uhr konnte man wieder Schnäppchenscheine kaufen und bei Eröffnung liegt man mit 200% oder mehr schon vorne.
Da kann man über Nacht mehr verdienen als manch einer im Monat, und das ohne Risiko.
Man muß nur Scheine kaufen die nie ausgeknockt werden.

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