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18.12.2013

17:43 Uhr

Schlussbericht Börse Frankfurt

Dax legt kräftig zu

Der Dax ist zurück in der Erfolgsspur. Positive Stimmungsdaten aus Deutschland sorgten für Auftrieb. Die wichtigste Entscheidung des Tages steht aber noch aus. Am Abend gibt die Fed ihre künftige Geldpolitik bekannt.

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Börsen-News: Börse am Abend

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FrankfurtDie Zuversicht in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat den Dax am Mittwoch zurück in die Erfolgsspur gebracht. Der Leitindex ging dank starker Ifo-Zahlen mit einem Gewinn von 1,06 Prozent auf 9181 Punkte aus dem Handel. Der Euro Stoxx rückte um 1,04 Prozent vor.

„Auch wenn es bis Heiligabend noch fast eine Woche Zeit ist, hat das Ifo-Institut uns bereits heute gute Konjunkturdaten unter den Weihnachtsbaum gelegt", urteilten die Analysten der NordLB in einem Kommentar. Nahezu sämtliche wichtigen Stimmungsindikatoren deuteten inzwischen auf einen Aufschwung im kommenden Jahr hin. Der Ifo-Index stieg im Dezember wie erwartet um 0,2 Zähler auf 109,5 Punkte. Die rund 7000 befragten Manager schätzen ihre Geschäftslage zwar etwas ungünstiger ein als zuletzt. Sie beurteilen ihre Aussichten für die kommenden sechs Monaten aber erneut besser.

DWS-Prognose: Aktienmärkte

Aktienmärkte: Mehr Volatilität

Insgesamt dürfte es ein solides Jahr an den Finanzmärkten werden. Wir erwarten verhaltene Anstiege an den Kapitalmärkten, wenn auch nicht mehr so deutlich wie 2013. Allerdings rechnen wir mit einer höheren Volatilität.

Anhaltende Niedrigzinsen

Für den Kapitalanleger gilt angesichts des Niedrigzinsumfelds und der finanziellen Repression grundsätzlich: Er muss mehr ins Risiko gehen.

Unternehmensgewinne sind die Kurstreiber

Für die Aktienmärkte sehr optimistisch ist Henning Gebhardt, Head Europe, Middle East and Africa Equities. Er sagt: „In den vergangenen Jahren standen die Aktienmärkte unter dem Einfluss von Risikoaversion und Normalisierung. 2014 dürfte sich dies wandeln. Jetzt dürften die Gewinne der Unternehmen zum Haupttreiber werden. Dies sollte den Börsen in den kommenden zwölf Monaten weiteren Auftrieb geben.“

15 Prozent sind drin

Für die Fortsetzung des Kursanstiegs spreche auch, dass viele Investoren Aktien in ihren Depots immer noch untergewichtet haben. An den meisten Aktienmärkten sollten Renditen von bis zu fünfzehn Prozent erzielbar sein.

Europäische Aktien

An europäischen Aktien führt nach Ansicht der DWS-Experten kein Weg vorbei. Aktien in Europa seien historisch gesehen immer noch sehr günstig.

Solide: Zyklische Konsumgüter und Industrie

Investoren sollten zudem überlegen, auf konjunktursensitive Branchen zu setzen und Aktien aus den Bereichen zyklische Konsumgüter, Industrie und Finanzdienstleistungen über zu gewichten.

Wachstumsprofiteure: Small-Cap-Aktien

Small-Cap-Aktien dürften ebenfalls überdurchschnittlich von dem höheren Wirtschaftswachstum profitieren und sollten daher gegenüber Large-Cap-Papieren die Nase vorne haben. Anleger sollten Aktien zinssensitiver Unternehmen aus den Bereichen Versorger und Basiskonsum tendenziell untergewichten.

Für reichlich Gesprächsstoff sorgte zudem die am Abend anstehende Entscheidung der US-Notenbank zu einer möglichen Straffung der Geldpolitik. Die Experten der Metzler-Bank erwarteten die Ankündigung einer Drosselung der milliardenschweren Anleihenkäufe bereits im Januar. Jens Klatt, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses FXCM, äußerte sich dagegen skeptisch: „Es gibt keinen ungünstigeren Zeitpunkt für diesen Schritt als eine Woche vor Weihnachten. Historisch niedrige Handelsumsätze erhöhen die Gefahr großer Schwankungen und damit auch Verwerfungen an den Finanzmärkten. Dieses Risiko wird die US-Notenbank nicht eingehen." Die Fed-Entscheidung soll um 20:00 Uhr (MEZ) bekanntgegeben werden.

Vor diesem Hintergrund hielten sich Investoren an den Devisenmärkten zurück Der Euro notierte mit 1,3750 Dollar in Reichweite des New Yorker Schlusskurses vom Vortag.


Kommentare (47)

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delt-anus-one

18.12.2013, 08:23 Uhr

Mein Sohn Adolf Aurelius und ich haben heute morgen mit meiner Frau Eva (studierte Meeresbiologin summa cum laude) beim Frühstück und dem zweiten Glas Sojamilch unsere Strategie reflektiert.

Nur wer studiert hat, erkennt das große Ganze. So wie eben nur wir. Die FED wird ab heute das Tapering verkünden und ich werde Recht behalten. Prekarier bleibt Prekarier und produziert weiter nur bildungsferne Bürger. Das sagen wir unserer persischen Putzfrau jeden Tag auf ein neues. Nur wir haben ein Gottesrecht auf Bildung und Reichtum.

(...)

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

ich_ohne_akademische_Frau

18.12.2013, 08:56 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr_Dax

18.12.2013, 09:01 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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