Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.04.2013

17:44 Uhr

Schlussbericht Börse Frankfurt

Dax legt Punktlandung hin

Verhaltener Auftakt am deutschen Aktienmarkt. Nach einem richtungslosen Handel schließt der Dax nahezu unverändert. Im Vorfeld der US-Berichtsaison bleiben die deutschen Anleger somit weiter in Deckung.

Börse am Abend

Video: Börse am Abend

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Nach dem jüngsten Kursrutsch ist zu Wochenbeginn wieder etwas Ruhe am deutschen Aktienmarkt eingekehrt. Der Dax beendete einen relativ unspektakulären Handelstag 0,05 Prozent auf 7662 Punkte im Plus.

Die Anleger werden in den kommenden Tagen ihren Blick in die USA richten. Die anstehende US-Berichtsaison könnte in den kommenden Tagen für neuen Schwung an den deutschen Aktienmärkten sorgen. Händler rechnen mit eher durchwachsenen Bilanzen vieler Unternehmen. "Schwache Erwartungen waren jedoch häufig kein schlechtes Omen", sagte LBBW-Analyst Wolfgang Albrecht. Das Muster der jüngeren Vergangenheit spreche klar dafür, dass die führenden US-Unternehmen mit den Zahlen zum 1. Quartal 2013 erneut die Prognosen übertreffen dürften.

Deutschlands Kapitalvernichter (DSW Watchlist)

Platz 20: Commerzbank

Branche: Banken

Kursentwicklung (1 Jahr):  +6,6 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -69,5 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -93,2 Prozent

Quelle: DSW, Stichtag: 31.12.2012, Entwicklung im Fünfjahres-Zeitraum wird am stärksten gewichtet.

Platz 19: Gigaset

Branche: Telekommunikation

Kursentwicklung (1 Jahr):   -61,2 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -20,7 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -95,1 Prozent

Platz 18: Heidelberger Druckmaschinen

Branche: Industrie

Kursentwicklung (1 Jahr):   -10,1 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -64,4 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -91,5 Prozent

Platz 17: Funkwerk

Branche: Kommunikationssysteme

Kursentwicklung (1 Jahr):   -27,2 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -60,2 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -87,0 Prozent

Platz 16: Fantastic Company

Branche: Fashion und Accessoires

Kursentwicklung (1 Jahr):  +53,7 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -83,1 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -99,2 Prozent

Platz 15: Asian Bamboo

Branche: Holzindustrie

Kursentwicklung (1 Jahr):   -65,8 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -77,2 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -65,2 Prozent

Platz 14: Air Berlin

Branche: Verkehr

Kursentwicklung (1 Jahr):   -40,7 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -59,2 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -87,5 Prozent

Platz 13: Manz

Branche: Solartechnik

Kursentwicklung (1 Jahr):   -20,7 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -73,3 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -88,6 Prozent

Platz 12: Nordex

Branche: Windenergie

Kursentwicklung (1 Jahr):   -25,8 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -71,4 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -90,5 Prozent

Platz 11: Sedo Holding

Branche: Internet

Kursentwicklung (1 Jahr):   -48,3 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -56,2 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -90,9 Prozent

Platz 10: Centrosolar Group

Branche: Erneuerbare Energie

Kursentwicklung (1 Jahr):  -32,4 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -78,2 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -89,2 Prozent

Platz 9: Praktiker

Branche: Handel

Kursentwicklung (1 Jahr):  -20,5 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -84,3 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -94,0 Prozent

Platz 8: Wilex

Branche: Biotech

Kursentwicklung (1 Jahr):  -73,8 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -72,4 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -81,5 Prozent

Platz 7: Lloyd Fonds

Branche: Schiffbeteiligungen

Kursentwicklung (1 Jahr):  -48,9 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -71,2 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -96,6 Prozent

Platz 6: Conergy

Branche: Erneuerbare Energie

Kursentwicklung (1 Jahr):  -19,7 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -91,5 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -99,3 Prozent

Platz 5: Sygnis Pharma

Branche: Biotech

Kursentwicklung (1 Jahr):  -38,1 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -89,2 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -93,0 Prozent

Platz 4: Zhongde Waste Tech

Branche: Maschinenbau

Kursentwicklung (1 Jahr):  -53,9 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -85,5 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -94,7 Prozent

Platz 3: Phoenix Solar

Branche: Erneuerbare Energie

Kursentwicklung (1 Jahr):  -57,5 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -97,5 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -97,4 Prozent

Platz 2: Solarworld

Branche: Erneuerbare Energie

Kursentwicklung (1 Jahr):  -68,4 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -93,1 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -97,5 Prozent

Platz 1: Centrotherm Photovoltaik

Branche: Erneuerbare Energie

Kursentwicklung (1 Jahr):  -91,7 Prozent
Kursentwicklung (3 Jahre): -98,0 Prozent
Kursentwicklung (5 Jahre): -98,7 Prozent

Der Euro zeigte sich von den neu aufgeflammtem Diskussionen um die Sparanstrengungen Portugals am heutigen Handelstag unbeeindruckt und lag am Abend klar über der 1,30-Dollar-Marke. Das portugiesische Verfassungsgericht hatte am Freitag mehrere Sparmaßnahmen blockiert, durch die die Regierung ihre Ausgaben um mindestens 900 Millionen Euro reduzieren wollte.

Das krisengeschüttelte Land musste vor zwei Jahren mit 78 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt werden. Im Rahmen des Hilfspakets wurde auch ein umfassender Reformkurs vereinbart. Um die Auflagen der EU für die Hilfskredite nun trotz der Intervention des Verfassungsgerichts erfüllen zu können, kündigte die portugiesische Regierung harte Einschnitte an. Der portugiesische Aktienleitindex hinkte dem europäischen Markttrend hinterher und verlor ein Prozent.

Schaffen diese Aktien den Turnaround? (Deutschland)

Aixtron

Kursveränderung 12 Monate: -19,81 Prozent
Börsenwert: 1,05 Milliarden Euro
Dividendenrendite: 0,0 Prozent
Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 2,16
Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): negativ

Commerzbank

Kursveränderung 12 Monate: -37,67 Prozent
Börsenwert: 7,01 Milliarden Euro
Dividendenrendite: 0,0 Prozent
Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 0,31
Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 9,47

Deutsche Bank

Kursveränderung 12 Monate: -15,37 Prozent
Börsenwert: 30,48 Milliarden Euro
Dividendenrendite: 2,28 Prozent
Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 0,53
Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 7,55

Dialog Semiconductor

Kursveränderung 12 Monate: -33,56 Prozent
Börsenwert: 0,81 Milliarden Euro
Dividendenrendite: 0,0 Prozent
Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 1,78
Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 11,47

Eon

Kursveränderung 12 Monate: -25,25 Prozent
Börsenwert: 27,93 Milliarden Euro
Dividendenrendite: 7,89 Prozent
Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 0,68
Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 10,27

Hamburger Hafen und Logistik

Kursveränderung 12 Monate: -32,24 Prozent
Börsenwert: 1,29 Milliarden Euro
Dividendenrendite: 3,66 Prozent
Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 1,80
Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 16,49

Metro

Kursveränderung 12 Monate: -25,17 Prozent
Börsenwert: 7,44 Milliarden Euro
Dividendenrendite: 4,39 Prozent
Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 1,33
Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 15,45

Rheinmetall

Kursveränderung 12 Monate: -15,21 Prozent
Börsenwert: 1,48 Milliarden Euro
Dividendenrendite: 4,82 Prozent
Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 0,88
Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 8,17

RWE

Kursveränderung 12 Monate: -18,68 Prozent
Börsenwert: 18,30 Milliarden Euro
Dividendenrendite: 6,71 Prozent
Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 1,12
Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 7,88

Salzgitter

Kursveränderung 12 Monate: -20,31 Prozent
Börsenwert: 1,98 Milliarden Euro
Dividendenrendite: 0,76 Prozent
Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 0,47
Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 21,29

Am deutschen Aktienmarkt setzen sich Bayer mit einem Plus von 2,55 Prozent an die Dax-Spitze. Der Pharmakonzern kann auf eine schnellere Zulassung seines neuen Mittels gegen Lungenhochdruck in den USA hoffen. Die Arznei Riociguat gehört zu fünf Schlüsselpräparaten, denen Bayer zusammen Spitzenumsätze von mehr als 5,5 Milliarden Euro im Jahr zutraut.

Auf der Verkaufsliste standen dagegen Continental, die 1,54 Prozent verloren. Händlern zufolge machten sich seit dem enttäuschenden US-Arbeitsmarkt vom Freitag wieder verstärkt Konjunkturängste breit.

Im MDax legten die Stada-Aktien um 2,88 Prozent auf 30,33 Euro zu, nachdem die Analysten der Berenberg Bank das Kursziel für die Papiere auf 37 von 35 Euro erhöht hatten. Auf den höchsten Stand seit November 2007 kletterten im SDax die Anteilsscheine von Patrizia Immobilien, nachdem das Unternehmen die größte Übernahme am Wohnungsmarkt in Deutschland unter Dach und Fach brachte. Patrizia kauft für 2,45 Milliarden Euro mit Co-Investoren die BayernLB -Wohnungstochter GBW. Die Patrizia-Aktie gewann 6,74 Prozent auf 7,62 Euro.

Kommentare (28)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

xxxx

08.04.2013, 06:56 Uhr

der Halver ist so daueroptimistisch.deswegen muss er immer noch "arbeiten".er könnte ja den DAX auf Kredir kaufen,in einem Jahr ist er sicher doppelt so reich.

golgi-apparat

08.04.2013, 08:35 Uhr

Es sind doch eigentlich immer die selben "Nasen", die sich zu Wort melden. Man sollte sich mal den Spass machen, die Expertenprognosen der letzten 4-6 Wochen auf ihr tatsächliches Eintreten zu überprüfen. Die Quote liegt weit unter 50% und somit schlechter als der Marktdurchschnitt.

Halver, Müller, Llambi und Co. wissen genauso viel über die Zukunft wie wir alle. Da an der Börse keine tatsächlichen Fakten gehandelt werden, wurde bereits in einer Vielzahl von Studien (siehe auch Kahneman oder Gigerenzer) nachgewiesen, dass das vermeintliche "Mehr" an Informationen eher negativ mit dem Anlageerfolg korreliert.

Ach, was könnte man alles sinnvolles mit dem ganzen Geld tun (Kita-Plätze mit besserer Ernährung, Bildung etc), was man sich über das Wegrationalisieren dieser "Experten" sparen könnte. Aber solange es eine Nachfrage nach solchen Gestalten gibt, solange wirds auch ein gefühlt wachsendes Angebot an selbigen geben.

Account gelöscht!

08.04.2013, 08:53 Uhr

Genau das ist ja das Problem mit den " Meinungshändlern ". Per Saldo verlieren sie immer an der Börse.

Mir ist das scheißegal. Ich halte meine 5 FDAXe eh nur immer einige Sekunden/Minuten, und Handel logischerweise in beide Richtungen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×