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22.08.2013

17:45 Uhr

Schlussbericht Börse Frankfurt

Dax schließt knapp unter 8400 Punkten

Positive Konjunktursignale aus China und Europa haben dem Dax am Donnerstag zu einem kräftigen Plus verholfen. Größte Gewinner waren die Commerzbank und Thyssen-Krupp. Für K+S geht die Talfahrt dagegen weiter.

Leinen los: Dax über 8.400 Punkte-Marke

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FrankfurtIn der Hoffnung auf ein höheres Weltwirtschaftswachstum und steigende Unternehmensgewinne haben Anleger am Donnerstag an den internationalen Aktienbörsen zugegriffen. Sie stützten ihren Optimismus dabei auf starke Konjunkturdaten aus China und der Euro-Zone. Der Dax legte um 1,36 Prozent auf 8397 Punkte zu.

Der Einkaufsmanager-Index für die chinesische Industrie stieg im August um 2,4 Punkte auf 50,1 Zähler und signalisiert damit wieder Wachstum. Auch die Privatwirtschaft der Euro-Zone legt weiter zu: Das entsprechende Barometer stieg auf 51,7 Stellen von 50,5 Punkten. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 50,9 Zähler gerechnet.

„Das Bild hellt sich zunehmend auf“, sagte Chris Williamson, Chef-Ökonom des Datenanbieters Markit. Die europäische Industrie entwickele sich so gut wie seit Jahren nicht und der Dienstleistungssektor verbessere sich ebenfalls. „Die Exporteure schneiden gut ab und die heimische Wirtschaft erholt sich langsam.“

Der gestiegene Appetit der Anleger auf renditeträchtigere Aktien setzte Bundesanleihen unter Druck. Der Bund-Future fiel um bis zu 68 Ticks auf ein Zehn-Monats-Tief von 139,46 Punkten. 


So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Das zweite große Thema an den Finanzmärkten war das am Vorabend veröffentlichte Sitzungsprotokoll des Fed-Offenmarktausschusses (FOMC), der die US-Geldpolitik bestimmt. Die Mitschriften lieferten aber keine klaren Hinweise, ab wann und wie stark die US-Notenbank ihren Geldhahn zudrehen wird.

Es sehe danach aus, als ob die Fed nicht wie bislang meist gedacht im September, sondern frühestens im Oktober mit dem Zurückfahren der Konjunkturspritzen beginnen werde, sagte Mike van Dulken, Chef-Analyst von Accendo Markets. Devisenstratege Lee Hardman von der Bank of Tokyo-Mitsubishi wertete die Protokolle dagegen als Hinweis darauf, dass die Fed schon bald ihre Geldflut drosseln werde. Vor diesem Hintergrund notierte der Euro bei 1,3345 Dollar, nach 1,3355 Dollar zum New Yorker Vortagesschluss.

Bislang kauft die Fed zum Ankurbeln der Konjunktur monatlich Staatsanleihen und Immobilienpapiere im Volumen von 85 Milliarden Dollar auf. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte angekündigt, den Geldhahn ab Jahresende allmählich zudrehen zu wollen, sofern sich die US-Konjunktur weiter erhole. 


Kommentare (83)

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Spieler

22.08.2013, 07:30 Uhr

Guten Morgen Herr "Game-over"
während Du gestern staunend mitzugeschaut hast, bin ich beschenkt worden.
Da schicken die mir doch wirklich um 08:01 billige Calls auf mein Depot.
Um 20:47 war ich sie wieder los, schönen geschenkten Gewinn am Abend.
Heute erst mal die Krisenjungs den Markt schön runterdrücken lassen, abwarten,aber dann schnell rein,
wenn wieder die Erkenntnis kommt, wohin mit dem ganzen Geld. Also heute Geduld aber das Geld liegt auf der Straße,es ist so einfach.

hermosa

22.08.2013, 07:51 Uhr



Guten Morgen!

Der Geduldige wurde gestern Abend belohnt!

und zwar mit calls & shorties!

ab 20:00 3340 dann wieder 8278!


Wie wirds heute!

Ich denke same procedure: Morgens down und billig calls kaufen.. abwarten!

wichtige Termine für die Börse ... heute & Morgen?

Spieler

22.08.2013, 08:06 Uhr

Wichtige Termine?
billig kaufen ist wichtig, die Maschinen sind bis auf weitere auf UP programmiert
Rücksetzer erkennen und draufspringen

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