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25.02.2014

17:45 Uhr

Schlussbericht Börse Frankfurt

Dax schließt knapp unter 9700 Punkten

Der Dax geht mit einem Mini-Verlust aus dem Handel. Nicht so Fresenius, die Aktie musste heftige Kursverluste hinnehmen. Viele Anleger bleiben aber trotzdem optimistisch. Das Rekordhoch bleibt greifbar nahe.

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FrankfurtEnttäuschung über die Geschäftsaussichten des Gesundheitskonzerns Fresenius und des Chemieriesen BASF hat am Dienstag die europäischen Aktienbörsen ein wenig belastet. Der Dax verlor am Ende 0,1 Prozent auf 9699 Zähler. „Die Märkte haben nach der jüngsten Rally eine Atempause eingelegt", sagte Händlerin Anita Paluch von der Varengold Bank. Die vorgelegten Quartalsberichte waren allesamt uninspirierend, sagte ein Händler. In so einem Umfeld seien Gewinnmitnahmen mal ganz angebracht.

Insgesamt bleiben viele Anleger aber optimistisch. Die Chancen für einen baldigen Test des am 21. Januar aufgestellten Rekordhochs von 9794 Zählern seien unverändert gut, betonten Börsianer. Es gebe immer noch viele Investoren, die auf eine Gelegenheit zum Einstieg warteten, vermutete Marktstratege Roger Peeters vom Bankhaus Close Brothers Seydler.

Größter Verlierer im Dax waren mit einem Minus von 5,66 Prozent auf 49,86 Euro die Aktien der Fresenius Medical Care. FMC wies für 2013 erstmals seit zwölf Jahren einen Gewinnrückgang aus und stellte angesichts von Kürzungen im US-Gesundheitssystem auch für 2014 weniger Profit in Aussicht. Der große Mutterkonzern Fresenius geriet am Dienstag mit in den Abwärtsstrudel und verlor 4,16 Prozent auf 114,05 Euro.

Wenig überzeugend fanden die Anleger auch den Ausblick des Dax-Schwergewichts BASF. Die Aktien notierten zeitweise tief im Minus, konnten sich aber bis zum Handelsschluss wieder erholen. Auf der Gewinnerseite standen nach dem Kurseinbruch vom Vortag die VW-Aktien mit einem Plus von 1,17 Prozent oben im Dax. Die Titel waren am Montag angesichts der Scania-Übernahmepläne um mehr als sechs Prozent abgestürzt. Eine Kaufempfehlung der Analysten der Berenberg Bank verhalf dem Nivea-Hersteller Beiersdorf zu einem Plus von knapp 1,5 Prozent.

Kommentare (71)

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MarginCall

25.02.2014, 08:14 Uhr

Wieso, isser pleite?

Malocher

25.02.2014, 08:29 Uhr

Der Typ ist für mich Sozialschmarotzer 2.0

Erst blockiert er einen Studienplatz, hat in seinem Leben nie richtig gearbeitet und bereichert sich dann am öffentlichen System während er sich mit geerbtem Geld auf egoistische Art und Weise an der Börse die Zeit vertreibt. Der Typ wird wahrscheinlich selbst beim Bäcker den Oberlehrer raushängen lassen...selbst Seneca sagte einst...etc. Wenn er wirklich so schlau wäre, könnte er ja 10-20 Std die Woche seine Zeit sinnvoll einsetzen und in Berlin, wo das Klientel ja gross genug ist etwas an die Gesellschaft zurückgeben.

Aber solche Leute schimpfen, dann auf die arbeitenden "Prekarier". Einfach nur ekelhaft.

Preiskomitee

25.02.2014, 08:42 Uhr

Deltaone ist jedenfalls nicht der Trottel, der in einen überkauften Dax während einer Dienstmädchenhausse investiert. Allein schon seine Fähigkeit "billig" von "teuer" unterscheiden zu können, disqualifiziert Deltaone für diesen Negativpreis.

Die jetzt von irgendwelchen Noobs in den Dax investierte Kohle geht direkt in die Taschen der Shorties und Institutionellen. Es ist immer wieder lustig, wie das jedesmal funktioniert.

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