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25.07.2013

17:45 Uhr

Schlussbericht Börse Frankfurt

Dax schließt unter 8300 Punkten

Schwache Bilanzdaten verdarben den europäischen Anlegern heute die Lust auf Aktien. Insbesondere der Chemiekonzern BASF und Siemens gerieten kräftig unter die Räder. Für große Furore sorgte zudem der Springer-Verlag.

BASF und Siemens reißen Dax ins Minus

Video: BASF und Siemens reißen Dax ins Minus

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FrankfurtDie Enttäuschung über die Geschäftsentwicklung beim weltgrößten Chemiekonzern BASF sowie beim Großkonzern Siemens hat am Donnerstag den Anlegern an den europäischen Aktienmärkten die Stimmung verdorben. Der Dax verlor knapp einen Prozent auf 8298 Punkte. Der Euro Stoxx büßte 0,48 Prozent ein.

Zudem trennten sich Anleger von den als sicheren Häfen geltenden deutschen Staatsanleihen. Die Kurse der zehnjährigen Papiere fielen, entsprechend stieg die Rendite mit 1,687 Prozent auf den höchsten Stand seit über zwei Wochen. Der Euro notierte dagegen mit einem Plus von 0,25 Prozent bei 1,3230 Dollar deutlich in der Gewinnzone.

Der leichte Anstieg des Ifo-Geschäftsklima-Index im Juli tröstete kaum: "BASF wiegt schwerer als der Ifo-Index. Schließlich hängt gerade der Chemiekonzern an der Konjunktur, und das sind harte Fakten und nicht nur eine Stimmung", sagte ein Börsianer. Für Furore sorgte Axel Springer mit dem Verkauf einiger Traditionsblätter für rund eine Milliarde Euro.

Mehrere Analysten kündigten an, ihre Gewinnerwartungen für BASF - einen der schwersten Werte im Dax - zu senken. BASF hatte einen niedrigeren Betriebsgewinn als erwartet ausgewiesen. Konzernchef Kurt Bock hatte sich zugleich skeptischer als zuvor über den Geschäftsverlauf geäußert, auch wenn er seine Prognose für 2013 bekräftigte. "Das fühlt sich an wie eine Gewinnwarnung", sagte ein Händler. BASF büßten 4,5 Prozent auf 66,74 Euro ein. Auch die Aktien des Chemiekonzerns Lanxess kamen unter die Räder und verloren 2,77 Prozent.

Mit einer neuerlichen Gewinnwarnung sorgte Siemens-Chef Peter Löscher am Nachmittag schließlich für einen weiteren Schock an der Börse. Die Titel des Dax-Schwergewichts rauschten um fast 6,0 Prozent auf 78,62 Euro in den Keller. "Das war schon eine herbe Überraschung - und Enttäuschung", sagte ein Händler. Erst BASF, nun Siemens - zwei deutsche Großkonzerne, die nicht grade Hoffnung auf eine Wiederbelebung der Konjunktur verbreiteten.


Kommentare (18)

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realist

25.07.2013, 08:55 Uhr

...............noch einmal Nachhilfeunterricht am frühen Morgen gefällig? Hier ist er.
Raus aus der Börse und Gewinne sichern. Wirklich? Ja, so ist es. Was passiert denn jetzt? Es wird keine weitere Entwicklung nach oben geben, denn er hat schon viel zu viel Fahrt nach oben genommen, die ihm gar nicht zusteht. Wieso? Das die kurze Abzockerzeit verursacht durch das billige Geld, ein großes Unwohlsein bei den wirklichen Profis am Markt ausgelöst hat. Sie spüren die momentan unnatürliche Entwicklung auch noch verursacht durch die anderen Probleme in den Krisenstaaten Südeuropas. Also ein Mix aus all diesen Unwägbarkeiten, die nicht mal so vom Tisch genommen werden können. Die kommende Zeit, bis weit ins nächste Jahr wird von Problemen begleitet sein, von denen wir jetzt noch keine Ahnung haben. Und natürlich kommt der Crash, vielleicht psychologisch fein verpackt in mehreren drastischen Abschlägen, damit die Schmerzen nicht so groß werden. Warnen doch selbst die Chinesen die Europäer, im besonderen Deutschland, nicht den Knüppel aus den Sack zu holen, sondern mit dem Textillappen zu wedeln. Ist doch die Verzahnung der Börsen weltweit so groß, daß andere Mechanismen benutzt werden müssen. Hatte Otto und Erna ohnehin die Börse gemieden, weil die Angst das Ersparte zu verlieren zu groß ist. Also der Crash auf Raten wird wahrscheinlich kommen? Ja, so ist es............ Und die weiteren Aussichten sagen unbeständiges Wetter mit dunklen Wolken, zum Teil mit Blitz und Donner. Und die Sonne wird sich erst wieder zu einem späteren Zeitpunkt scheinen............

Deppenhasser

25.07.2013, 09:48 Uhr

@realist :

Am frühen Morgen schon wieder Schwätzer und Hellseher ! Led dich wider hin, du nervst.

Laie

25.07.2013, 10:05 Uhr

Sie schon wieder, das Tagesprogramm sorgt immer wieder günstigere Einstiegskurse
Die Volatilität sollten sie ausnutzen. Vielleicht haben sie auch schon erkannt das
man nirgends so schnell Geld verdienen kann

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