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15.01.2004

07:44 Uhr

Schwacher Intel-Ausblick belastet

Tokios Börse schließt schwach

Die Börse in Tokio hat am Donnerstag schwach geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 Standardwerte ging mit einem Verlust von 197,85 Punkten oder 1,8 % bei 10 665,15 Punkten aus dem Markt. Der breit gefasste TOPIX schloss mit einem Minus von 13,38 Punkten oder 1,3 % bei 1044,57 Zählern.

HB TOKIO/ SINGAPUR. Auch die übrigen Börsen in Asien haben am Donnerstag unter dem Druck enttäuschend aufgenommener Zahlen großer US-Techwerte wie Intel nachgegeben. Neben Aktien der Chipbranche wie Tokyo Electron stießen die Investoren auch Export-Werte ab. Der Dollar fiel unter 106 Yen und droht japanische Exportunternehmen damit Einbußen zuzufügen.

Die nachbörslichen Kursverluste bei Intel, aber auch Apple und Yahoo hätten dem Markt einen Dämpfer verpasst, sagte ein Händler. Intel hatte zuvor zwar eine unerwartet kräftige Gewinn- und Umsatzsteigerung gemeldet, mit seinem Ausblick aber die Investoren ernüchtert. Neue Hoffnungen richteten sich auf IBM. Der Computerkonzern will seine Quartalszahlen bereits am Donnerstag vor US-Börsenbeginn und nicht erst am 20. Januar veröffentlichen. Der Euro wurde in engen Spannen um 1,2650 Dollar gehandelt. Der Ölpreis stieg leicht. Gold gab im Zusammenhang mit dem schwächeren Euro nach.

Die Börse von Südkorea gab um knapp 0,5 % nach, Taiwan um rund 0,2 %. Hongkong und Singapur tendierten ebenfalls im Minus.

Tokyo-Electron-Aktien gaben knapp 3 % auf 8 100 Yen nach, die Papiere des Herstellers für Chip-Testgeräte Advantest verloren mehr als 3,5 % auf 8 680 Yen. Die Verluste der Aktien anderer Branchengrößten wie Toshiba und Hitachi hielten sich knapp unter drei Prozent. Gegen den Trend legten Sony-Aktien um 1,7 % auf 4150 Yen zu. Ein Händler sagte, die Titel zögen wegen guter Weihnachtsumsätze des Elektronikkonzerns mit Produkten wie DVD-Spielern Käufer an.

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