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10.03.2004

20:15 Uhr

Schwergewichte belasten

Dax geht die Puste aus

Schwache Vorgaben aus den USA sowie gemischt ausgefallene Unternehmenszahlen der Schwergewichte Deutsche Telekom und SAP haben den deutschen Leitindex weiter in die Verlustzone gedrückt. Sorgen über die US-Konjunktur könnten Analysten zufolge auch in den kommenden Tagen zu Kursabschlägen beitragen.

HB FRANKFURT. „Die Luft scheint etwas raus zu sein“, sagte ein Händler in Frankfurt. Analyst Giuseppe Amato von Lang & Schwarz ergänzte: „Die US-Börsen sind angeschossen und zeigen markttechnisch Anzeichen für einen kleinen Abwärtstrend.“ Händler und Analysten halten es für möglich, dass der Dax in den kommenden Tagen unter die psychologisch wichtige Marke von 4000 Punkten fällt.

Am Mittwoch beendete der Index den Computerhandel Xetra mit einem Minus von mehr als einem Prozent auf 4045 Punkte. Im späten Parketthandel gab der Deutsche Aktienindex noch weiter nach. Der L-Dax beendete den Handel bei 4024 Punkten. Der späte L-MDax schloss bei 4885 Punkten. Zuvor war der MDax mit einem Minus von 1,29 Prozent bei 4884 Punkten aus dem Xetra-Handel gegangen. Der L-TecDax beendete den Handel im späten Geschäft mit 617 Zählern. Der TecDax hatte mit Minus 2,13 Prozent bei 617 Punkten geschlossen.

Analysten zufolge könnten Sorgen über die US-Konjunktur den deutschen Markt weiter belasten. „Die USA haben ein strukturelles Problem“, sagte Amato. Trotz des schwachen Dollar ist das Defizit in der US-Handelsbilanz nicht geschrumpft sondern sogar größer geworden. Das ist Besorgnis erregend.“ Wie das US-Handelsministerium mitteilte, stieg das US-Außenhandelsdefizit im Januar auf ein Rekordniveau von 43,1 Mrd. Dollar. In der Regel trägt eine schwache Heimatwährung dazu bei, solche Fehlbeträge zu verringern.

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