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14.04.2015

09:37 Uhr

Senivita

Börsengang soll auf Wandelanleihe folgen

Senivita will sich mit einer Wandelanleihe bis zu 50 Millionen Euro für den Bau neuer Pflegeappartments besorgen. Läuft alles nach Plan, wandelt der Immobilienspezialist die Anteile 2018 in Aktien der Gesellschaft um.

Senivita baut Pflegezentren mit einigen Dutzend Apartments. Je nach Bedarf können die Mieter Pflegedienste bei Drittbetreibern vor Ort dazu buchen. dpa

Immobilienspezialist Senivita

Senivita baut Pflegezentren mit einigen Dutzend Apartments. Je nach Bedarf können die Mieter Pflegedienste bei Drittbetreibern vor Ort dazu buchen.

MünchenDer Pflegeimmobilienentwickler Senivita Social Estate AG sammelt über eine Wandelanleihe Kapital ein und strebt auf das Börsenparkett. Die Gemeinschaftsfirma des fränkischen Altenpflegespezialisten Senivita Sozial, des Baukonzerns Züblin und des österreichischen Investors Erhard Grossnigg will sich zunächst über den Bond bis zu 50 Millionen Euro für den Bau neuer Pflegeappartments besorgen, wie das Unternehmen in der Nacht zum Dienstag mitteilte.

Den Anlegern bietet die Senivita Social Estate eine Verzinsung von 6,5 Prozent für ihr Geld. Läuft alles nach Plan, sollen die Anteile 2018 in Aktien der Gesellschaft gewandelt werden. Die Zeichnungsfrist laufe von 23. April bis 8. Mai, hieß es. Den Plänen von Gründer und Vorstandschef Horst Wiesent zufolge sollen die Schuldverschreibungen im Nominalwert von je 1000 Euro in drei Jahren in je 100 Aktien zu zehn Euro gewandelt werden.

Senivita baut Pflegezentren mit einigen Dutzend Appartments. Je nach Bedarf können die Mieter Pflegedienste bei Drittbetreibern vor Ort dazubuchen. Bereits neun solcher Häuser haben die Bayreuther bereits zusammen mit der Strabag-Tochter Züblin in Bayern gebaut.

Die Vorgängergesellschaft der Senivita Social Estate hat bereits über die Sparkassen und Raiffeisenbanken 224 Wohnungen verkauft und kam damit auf einen Umsatz von 22,8 Millionen Euro und einen Gewinn von 9,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Senivita-Gruppe, deren Kern eine gemeinnützige GmbH im Hauptbesitz von Gründer Wiesent ist, profitiert mit ihrem Joint Venture von der Reform der Pflegeversicherung zum Jahresbeginn, die eine stärkere Förderung neuer Alterspflege- und Wohnformen vorsieht.

Von

rtr

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