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05.08.2014

15:43 Uhr

Sorge um staatliche Stützung

Moody's stuft österreichische Bank Övag ab

Nach dem Desaster um die Pleitebank Hypo Alpe Adria zweifeln Beobachter, dass der österreichische Staat wankende Bankinstitute weiterhin auffängt. Dies trifft nun die halbstaatliche Bank Övag – Moodys rankt sie herab.

Er hat an den Finanzmärkten Unruhe gestiftet, weil er Gläubiger wie andere Banken an der Abwicklung der Hypo Alpe Adria beteiligen will: Österreichs Finanzminister Michael Spindelegger. Reuters

Er hat an den Finanzmärkten Unruhe gestiftet, weil er Gläubiger wie andere Banken an der Abwicklung der Hypo Alpe Adria beteiligen will: Österreichs Finanzminister Michael Spindelegger.

WienDie Ratingagentur Moody's hat die Bonitätsnote der teilverstaatlichten österreichische Bank Övag um zwei Stufen auf „Ba3“ von „Ba1“ gesenkt. Grund dafür sei die sinkende Wahrscheinlichkeit, dass der österreichische Staat auch künftig kriselnden Banken unter die Arme greift, begründeten die Experten am Dienstag die schlechtere Note. Das Einzelrating (BFSR) der Bank bestätigte die Agentur mit „E“.

Nach Einschätzung von Moody's ist es wahrscheinlich, dass die Bank gemeinsam mit dem Volksbanken-Sektor ihr Kapital erneut aufstocken muss, um die strenger werdenden Anforderungen der Aufseher zu erfüllen. Der Sektor könne das aber voraussichtlich aus eigener Kraft stemmen, erklärten die Analysten. Derzeit nimmt die EZB die Bank im Zuge ihres Stresstests und einer vertieften Bilanzprüfung unter die Lupe. Die Övag selbst hatte einen weiteren Kapitalbedarf nicht ausgeschlossen - aber betont, diesen wenn möglich selbst zu decken und ohne weitere Staatshilfen auskommen zu wollen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Peter Dirnberger

05.08.2014, 16:26 Uhr

Weiter so. Kein Steuergeld für Banken.

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