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26.12.2013

16:54 Uhr

Spanischer Baukonzern

Nächster Promi steigt bei FCC ein

Nach dem Gründer des Software-Konzerns Microsoft, Bill Gates, hat sich ein weiterer bekannter Investor am Baukonzern FCC beteiligt. George Soros hat sich drei Prozent der Anteile gesichert, melden spanische Medien.

FCC-Baustelle in Madrid (Archiv): Das Unternehmen lockt bekannte Investoren. Imago

FCC-Baustelle in Madrid (Archiv): Das Unternehmen lockt bekannte Investoren.

MadridDer Star-Investor George Soros ist einem Bericht zufolge beim hoch verschuldeten spanischen Baukonzern FCC eingestiegen. Er kaufte der Eigentümerfamilie drei Prozent der Anteile ab, wie spanische Medien am Donnerstag berichteten. Ein FCC-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. Die Familie Koplowitz, die größter Aktionär bei FCC ist, trennte sich erst in der vergangenen Woche für 72 Millionen Euro von 3,8 Prozent der Aktien, um eigene Schulden zurückzuzahlen. Esther Koplowitz hatte FCC einst von ihrem Vater geerbt.

FCC steckt derzeit tief in den roten Zahlen, in den ersten neun Monaten sammelte sich ein Verlust von 675 Millionen Euro an. Das Unternehmen leidet weiterhin unter der geplatzten Bau- und Immobilienblase in Spanien, allerdings machte FCC Fortschritte beim Verkauf von Geschäftsteilen, um Schulden zu zahlen.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Erst im Oktober war der US-Milliardär Bill Gates bei FCC eingestiegen. Er kaufte etwa sechs Prozent der Aktien und ist damit nach Koplowitz der größte Aktionär bei dem Baukonzern.

Von

rtr

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