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08.05.2015

01:36 Uhr

Sportarmbänder

Fitbit fühlt sich fit für die Börse

Fitbit bereitet sich auf einen Börsengang vor: Der Hersteller von Sportarmbändern, die unter anderem Herzfrequenz, Distanzen und Kalorienverbrauch aufzeichnen, hat ein entsprechendes Formular bei der US-Börsenaufsicht eingereicht.

Das Flex-Produkt von Fitbit: Die bunten Armbänder zeichnen Daten wie Herzfrequenz und Kalorienverbrauch auf. AFP

Das Flex-Produkt von Fitbit: Die bunten Armbänder zeichnen Daten wie Herzfrequenz und Kalorienverbrauch auf.

New YorkBunte Armbänder zu Preisen zwischen 60 und 250 Dollar, die hilfreich sind beim Trend zur Selbstoptimierung: Damit beglückt die Firma Fitbit in San Francisco ihre Kunden. Die kleinen Geräte am Handgelenk zeichnen auf, wie weit jemand gelaufen ist, wie schnell sein Herz geschlagen hat, wie viele Kalorien er oder sie verbrannt hat - und so weiter.

Ein passendes Produkt für die schöne neue Welt, in der jeder schön und fit zu sein hat, sich gesund ernähren muss, am besten mit dem Modegemüse Grünkohl, um beim inzwischen ebenfalls elektronisch optimierten Dating-Markt ein ordentliches Erscheinungsbild abzugeben.

Fitbit fühlt sich inzwischen selber auch fit - für die Börse. Das Unternehmen hat bei der amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) ein entsprechendes Formular eingereicht.

Wie bei Firmen aus Kalifornien mittlerweile fast üblich, will die Firma Aktien mit einfachem Stimmrecht an die Börse geben, während die Aktien mit zehnfachem Stimmrecht im Besitz der bisherigen Eigentümer bleiben. Der Börsengang soll so bald wie möglich an der New York Stock Exchange, also an der Wall Street, stattfinden. Genauere Konditionen stehen noch nicht fest, aber als Hauptbanken sind Morgan Stanley, die Deutsche Bank und Bank of America angegeben.

Die Firma wurde 2007 gegründet und hat nach eigenen Angaben bisher mehr als 20 Millionen Geräte verkauft. Sie hält am amerikanischen Mark für Fitness-Armbänder einen Anteil von 68 Prozent. Sie hat 2014 einen Umsatz von 745 Millionen Dollar und einen Gewinn nach Steuern von 132 Millionen erwirtschaftet. Im ersten Quartal des laufenden Jahres lag der Umsatz bei 337 Millionen und der Gewinn bei 76 Millionen Dollar.
Für die Börsennotierung haben die Gründer James Park und Eric Friedman sich ein eingängiges Kürzel ausgedacht: „Fit“.

Von

fw

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