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22.03.2006

13:54 Uhr

Staatsanleihen

Bund bringt neue Anleihen für 33 Milliarden Euro

Am Markt für neue Staatsanleihen steht heute Deutschland im Blickpunkt. Der Bund wird eine neue fünfjährige Bundesobligation über acht Mrd. Euro begeben. Im zweiten Quartal wird Deutschland neue Anleihen über insgesamt 33 Mrd. Euro auf den Markt bringen.

cü FRANKFURT. Dazu kommen drei neue unverzinsliche sechsmonatige Schatzanweisungen über je sechs Mrd. Euro. Diese so genannten Bubills sind dem Geldmarkt zuzurechnen. Mit dem gestern veröffentlichten detaillierten Plan hält sich die für den Kapitalmarktauftritt Deutschlands verantwortliche Finanzagentur des Bundes an den Ende Dezember präsentierten vorläufigen Emissionskalender für 2006. Den Emissionen und Aufstockungen im zweiten Quartal am Geld- und Anleihemarkt über insgesamt 51 Mrd. Euro stehen Tilgungen von 42,3 Mrd. Euro gegenüber.

Im Handel zeigten sich Bundesanleihen gestern behauptet. Seit zwei Wochen pendelt die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf Schlusskursbasis zwischen 3,61 und 3,69 Prozent. Gestern Abend lag die Rendite bei 3,66 Prozent und damit leicht über dem Vortagsniveau. Der Bund-Future lag 0,04 Prozentpunkte im Minus bei 118,02 Prozent. Zwischenzeitlich hatte er noch deutlicher verloren. Als Auslöser dafür galt die Rede des neuen US-Notenbankchefs Ben Bernanke, der weitere Leitzinserhöhungen angedeutet hatte.

US-Anleihen wurden zusätzlich durch die amerikanischen Erzeugerpreise unter Druck gesetzt. Die Preise sanken zwar im Februar gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent und damit wesentlich stärker als erwartetet. In der für die US-Notenbank wesentlichen Kernrate – der Teuerung ohne Lebensmittel und Energie – stiegen die Preise aber um 0,3 Prozent und damit deutlicher als angenommen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen stieg auf 4,72 Prozent.

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