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28.08.2013

17:15 Uhr

Staatsanleihen

Russland geht bei Anleiheauktion leer aus

Kein Geld für Russland: Eine Auktion von Staatsanleihen floppte. Lediglich ein Bieter wollte in die Zehnjahrespapiere investieren. Dabei lockte das Finanzministerium mit einem Zins weit über Bundesniveau.

Russische Rubelscheine: 12,6 Milliarden Rubel, umgerechnet rund 285 Millionen Euro, wollte Russland mit der Auktion von Staatsanleihen einnehmen, doch der Deal floppte. picture-alliance

Russische Rubelscheine: 12,6 Milliarden Rubel, umgerechnet rund 285 Millionen Euro, wollte Russland mit der Auktion von Staatsanleihen einnehmen, doch der Deal floppte.

Moskau/FrankfurtRussland hat ohne Erfolg versucht, sich frisches Geld an den Finanzmärkten zu besorgen. Eine Auktion von Zehnjahrespapieren sei verschoben worden, weil es nur einen einzigen Bieter gegeben habe, teilte das Finanzministerium am Mittwoch mit. Eigentlich hatte die Versteigerung 12,6 Milliarden Rubel (derzeit rund 285 Millionen Euro) in die Kasse spülen sollen. Die Anleihen waren zu einem Zins zwischen 7,7 und 7,75 Prozent angeboten worden.

Zum Vergleich: Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit werfen derzeit eine Rendite von 1,85 Prozent ab. Händler begründeten die Zurückhaltung der Investoren mit der Unsicherheit wegen der Krise in Syrien und Spekulationen auf eine nahende Drosselung des ultrabilligen Geldes durch die US-Notenbank Fed.

Von

dpa

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