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20.02.2014

14:12 Uhr

Staatsanleihen

Spanien kommt günstiger an Geld

Spaniens Zinskosten werden immer niedriger: Die zu zahlende Rendite für zehnjährige Staatsanleihen hat bei einer Auktion am Donnerstag den tiefsten Stand seit 2006 erreicht – Spanien kann mehr einnehmen als geplant.

Für den Krisenstaat Spanien geht es aufwärts: Auch extrem langlaufende Papiere konnten problemlos ausgegeben werden. dpa

Für den Krisenstaat Spanien geht es aufwärts: Auch extrem langlaufende Papiere konnten problemlos ausgegeben werden.

MadridDas krisengeschwächte Euroland Spanien kommt auch auf längere Sicht immer günstiger an Geld. Bei einer Auktion am Donnerstag betrug die zu zahlende Rendite für zehnjährige Staatsanleihen 3,56 Prozent. Das ist der tiefste Stand seit Anfang 2006, wie aus Zahlen der spanischen Notenbank hervorgeht. Damit war die Rendite mehr als einen halben Prozentpunkt tiefer als bei einer vorherigen Versteigerung Ende 2013.

Auch extrem langlaufende Papiere konnten problemlos ausgegeben werden. Insgesamt nahm Spanien gut fünf Milliarden Euro ein, eine halbe Milliarde Euro mehr als geplant.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Kartenhaus

20.02.2014, 14:30 Uhr

Das sind ganz hervoragende Aussichten. Da wird man den Schuldenstand ja innerhalb der nächsten 5 Jahre locker verdoppeln können. Italien und Frankreich machen da bestimmt auch mit.

Account gelöscht!

20.02.2014, 20:10 Uhr

Soso 5 Mrd. € mehr also das wird wohl nicht lange reichen :)
Das wurde aber auch erwartet das sich so eine grosse
Volkswirtschaft in der Europa sich wieder aufrappelt.

Jetzt müssen noch die Investitionsruinen im Immobiliensektor
sinnvoll genutzt bzw. zu Ende gebaut und/oder umgebaut werden.

Da lässt sich doch sicher noch das ein oder andere Schnäppchen
schlagen.

Wichtig für die spanische Wirtschaft ist ja auch immer die
Entwicklung in Lateinamerika da die heimischen Unternehmen
dort einen enormen Einfluss haben.

Santander und Telefonica stehen ja noch recht solide da.

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