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04.10.2017

17:26 Uhr

Staatsanleihen

Trump-Äußerung schickt Puerto Ricos Bonds auf Talfahrt

Die Anleger haben Puerto-Rico-Anleihen panikartig verkauft. Auslöser ist eine Äußerung von US-Präsident Trump. Puerto Rico kämpft zudem immer noch mit den Folgen des verheerenden Wirbelsturms „Maria“.

Donald Trumps Äußerung schickt Puerto Ricos Bonds auf Talfahrt AP

Donald Trump

Der US-Präsident besucht Puerto Rico nach dem Wirbelsturm. Mit seinen Äußerungen sorgt er erneut für Irritationen.

Frankfurt/New YorkAus Angst vor einem Schuldenschnitt für Puerto Rico haben Anleger Anleihen des US-Außengebietes panikartig verkauft. Der Kurs des bis 2035 laufenden Papiers stürzte zeitweise um mehr als 30 Prozent ab.

Genährt wurden diese Spekulationen von Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump. Dieser hatte in einem CNN-Interview über Puerto Rico gesagt: „Sie schulden ihren Freunden an der Wall Street eine Menge Geld und wir müssen diese Schulden streichen.“ Mick Mulvaney, Etat-Chef des Präsidialamts, sagte zu den Äußerungen Trumps: „Ich würde das nicht wörtlich nehmen.“

Die Öffentliche Hand Puerto Ricos sitzt auf einem 120 Milliarden Dollar hohen Berg von Schulden und Pensionsverpflichtungen. Im Mai beantragte die Insel daher eine Art Insolvenz. Diesen Schritt konnte sie gemäß eines erst 2016 verabschiedeten Gesetzes („Promesa“) gehen. Puerto Rico kämpft außerdem mit den Folgen des verheerenden Wirbelsturms „Maria“, der die dortigen Strom- und Kommunikationssysteme lahmgelegt hat.

Von

rtr

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