Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.01.2011

08:23 Uhr

Terminvorschau

Eine Zahlenflut rollt auf die Anleger zu

Die Quartals-Berichtssaison geht in dieser Woche ihrem Höhepunkt entgegen. Eine kurze Übersicht über die wichtigsten Termine für Anleger.

Montag: Es stehen heimische Zahlen zum Einzelhandels- und Großhandelsumsatz für Dezember beziehungsweise das vierte Quartal auf der Agenda. Darüber hinaus warten die Börsianer auf einen Verbraucherpreisindex für die Euro-Zone für Januar. Spannend dürften der US-Einkaufsmanagerindex und die Daten zum persönlichen Einkommen und Konsum der US-Verbraucher sein. Ergebnisse kommen unter anderem aus Japan von Honda Motor und Toshiba. In Europa warten die Firmenanalysten unter anderem auf Zahlen von Ryanair, Wacker Chemie und Qiagen.

Dienstag: Für die Euro-Zone werden Arbeitsmarktdaten sowie ein Einkaufsmanagerindex veröffentlicht - beides für den Monat Januar. In den USA stehen ein Einkaufsmanagerindex sowie der Autoabsatz und Bauausgaben an. Die ersten beiden Angaben beziehen sich auf den Januar, die Bauausgaben noch auf den Monat Dezember. Bei Unternehmen publizieren beispielsweise die deutsche Infineon und Hawesko. Auf dem internationalen Parkett warten die Marktteilnehmer gespannt auf Nachrichten von UPS, Pfizer, Lexmark und BP.

Mittwoch: Wichtige Wirtschaftsdaten sind lediglich die Erzeugerpreise für die Euro-Zone für Dezember und der US-Arbeitsmarktbericht für Januar. In dieser Ausgangslage dürften eher die Firmennachrichten das Interesse der Händler auf sich ziehen. Im Blick sind die Ergebnisse der japanischen Unternehmen Nomura und Panasonic. Darüber hinaus warten mit Zahlen auf: News Corp, Roche, Banco Bilbao, Imperial Tobacco, Scania, Visa und Time Warner.

Donnerstag: Eine wahre Zahlenflut ergießt sich über die Märkte. Sie umfasst Einzelhandelsumsätze für Dezember für die Euro-Zone, in den USA einen Einkaufsmanagerindex für Januar sowie Auftragseingänge für Dezember. Außerdem kommen die Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe für die abgelaufene Woche. Auf Firmenseite stehen Deutsche Bank und Münchener Rück im Zentrum. Auch im Ausland dürften die Kurse auf neue Nachrichten von vielen marktrelevanten Aktiengesellschaften reagieren. Auf der langen Liste stehen unter anderem Sharp, Sony, Hitachi, Mitsubishi Chemical, Glaxo-Smithkline, Unilever, Royal Dutch Shell, BT, Merck, Dow Chemical, Viacom und Kellogg.

Freitag: Im Vergleich zum Vortag dürfte das Marktgeschehen zum Wochenausklang ruhiger verlaufen - zumindest gemessen an der Datenfülle. Auf der Konjunkturseite wird der Tag dominiert von italienischen Verbraucherpreisen für Januar und einem US-Arbeitsmarktbericht für den gleichen Monat. Über das vierte Quartal berichten neben der deutschen Repower beispielsweise die schwedische Volvo und die französische LVMH, außerdem Easyjet und Rieter.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×