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20.05.2014

16:02 Uhr

Überlastete Handelsplätze

China begrenzt Börsengänge

Sie wollen die Märkte besser unter Kontrolle haben, so lässt die chinesische Wertpapieraufsicht nur noch wenige Unternehmen zu und prüft sie auf Herz und Nieren. So will die chinesische Regierung Unsicherheiten tilgen.

Ein bisschen Geschwindigkeit rausnehmen: Das wollen die Verantwortlichen der chinesischen Börsenaufsicht. dpa

Ein bisschen Geschwindigkeit rausnehmen: Das wollen die Verantwortlichen der chinesischen Börsenaufsicht.

Mit geplanten 100 Börsengängen in der zweiten Jahreshälfte liegt China unter den Erwartungen der Analysten. Damit will die Regierung einer zu starken Belastung der Märkte entgegen wirken.

Zudem sollen die Börsengänge gleichmäßig auf die jeweiligen Monate verteilt werden, wie der Leiter der chinesischen Wertpapieraufsicht Xiao Gang in einer Mitteilung auf der Website des Regulierers am Montag schrieb.

„Dies beseitigt die Unsicherheit am Markt und Anleger können sich entsprechend vorbereiten”, sagte Zeng Xianzhao von Everbright Securities Co in Chongqing. „Zudem ist das Gesamtvolumen geringer als erwartet.”

Die Aufsichtsbehörde hatte im Dezember nach einem Moratorium von 15 Monaten wieder Börsengänge zugelassen. Durch Überprüfung der Bilanzen wird nun die Qualität der Börsenneulinge evaluiert. Dieser Schritt ist Teil einer größer angelegten Reform der Finanzmärkte.

Zum Stichtag 9. Mai warteten 557 Firmen auf die Genehmigung ihres Börsengangs. Die Aufsichtsbehörde hatte am Montag vorläufige Unterlagen für 15 Firmen verschickt, die an die Börse gehen wollen. Unter den Kandidaten befinden sich China Building Material Test & Certification Group, CISEN Pharmaceutical Co., Liaoning Fu-An Heavy Industry Co. und Suzhou Douson Drilling & Production Equipment Co..

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