Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.01.2005

08:32 Uhr

Übrige asiatischen Märkte gaben nach

Tokioter Börse startet mit Kursgewinnen ins neue Jahr

Die Tokioter Börse hat den nach den Feiertagen verkürzten Handel mit Kursgewinnen beendet und damit ihren Aufwärtstrend auch im neuen Jahr fortgesetzt. Technologieaktien gaben jedoch in Asien nach.

HB SINGAPUR. Schwache Daten für die Beschäftigungsaussichten in den USA bremsten die am Vortag begonnene Erholung des Dollar zum Euro. Der Nikkei Index legte bis zum Handelsschluss in Tokio ein viertel Prozent auf knapp 11.518 Zähler zu. Der breiter gefasste Topix Index legte ein drittel Prozent auf 1153 Punkte zu. Am Mittwoch findet in Tokio der erste vollständige Handelstag des Jahres statt. Zu den Kursgewinnern gehörten die Anteilsscheine von Schwergewichten wie Sony, die sich um 0,8 Prozent verteuerten. Dagegen gaben die Aktien des Chipausrüsters Tokyo Electron um ein Prozent, die von Advantest Corp um 0,7 Prozent nach. Zunächst hatten Kursverluste bei den Bankenwerten und schwächere Vorgaben der Börsen in New York die japanischen Indizes ins Minus gedrückt. Doch vor allem schwer gewichtete Standardwerte zogen den Markt angesichts der optimistischen Erwartungen für die Konjunktur und die Aktienentwicklung im Jahr 2005 wieder ins Plus.

Die übrigen asiatischen Märkte verzeichneten Verluste. Der Hang Seng-Index in Hongkong gab 1,25 Prozent nach. Auch die Indizes in Taiwan, Südkorea verloren mehr als ein Prozent. In New York hatte der Dow-Jones-Index am Montag 0,5 Prozent auf 10.729 Punkte nachgegeben. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 0,8 Prozent auf 1202 Punkte und der Nasdaq-Compositeum 1,1 Prozent auf 2152 Zähler. Der Dollar konnte seine Erholung zum Euro von den jüngsten Rekordtiefständen nicht fortsetzen. In Asien notierte die US-Währung zum Euro bei 1,3488 Dollar und lag damit zwei Cent unter dem Tief von 1,3670 Dollar vom Donnerstag. Händler erwarteten allerdings, dass der Dollar bald wieder nachgeben und dem Euro zu neuen Höchstständen verhelfen wird. Das US-Institute for Supply Management (ISM) hatte am Montag zwar einen unerwartet stark gestiegenen Konjunkturindex vorgestellt. Der Beschäftigungsindex war allerdings kräftig gefallen. Dies könnte die US-Notenbank dazu veranlassen den jüngst eingeschlagenen Kurs einer strafferen Geldpolitik wie die Anhebung der Leitzinsen zu überdenken.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×