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06.03.2014

14:00 Uhr

Ukraine-Abspaltung

Krim-Parlament drückt Russlands Börsen

Das Votum des Parlaments auf der Krim hat Anleger an russischen Börsen verunsichert. Denn die Entscheidung pro der Russischen Föderation könnte zu einem bewaffneten Konflikt mit der Ukraine führen.

Das Parlament um den Premierminister der Krim, Sergey Aksyonov, hat sich gegen die Ukraine entschieden – und damit für Russland. dpa

Das Parlament um den Premierminister der Krim, Sergey Aksyonov, hat sich gegen die Ukraine entschieden – und damit für Russland.

FrankfurtDie Entscheidung des Parlaments der Krim für eine Abspaltung von der Ukraine hat am Donnerstag für Verunsicherung an den russischen Börsen gesorgt. Die Moskauer Leitindizes gaben ihre anfänglichen Gewinne wieder ab und fielen zeitweise um jeweils mehr als zwei Prozent. Die russische Währung geriet ebenfalls unter Druck. Dollar und Euro gewannen jeweils 0,3 Prozent auf 36,17 beziehungsweise 49,70 Rubel.

„Die Regierung der autonomen Region Krim will Teil der Russischen Föderation werden“, sagte Aktienhändler Michael Kantolinski vom Finanzdienstleister Uralsib. „Kiew ist natürlich dagegen und das bedeutet, dass ein bewaffneter Konflikt unausweichlich werden könnte.“

Von

rtr

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