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02.01.2007

15:54 Uhr

Umfrage

Charttechniker sehen nur geringes Aufwärtspotenzial

Historisch betrachtet fließt zum Jahresstart frisches Geld an die Börsen, das tendenziell zunächst die Richtung vorgibt. Auch die Hedge-Funds und Private-Equitys dieser Welt sitzen weiterhin auf einem Haufen Bargeld, der investiert werden will. Die Welle der Übernahmen, die 2006 die Aufwärtsbewegung unterstützt hatte, dürften ab der zweiten Januarhälfte wieder greifen.

HB FRANKFURT. Allgemein wird im Handel davon ausgegangen, dass der deutsche Aktienmarkt zunächst die seit März bestehende Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen wird. Ab der Jahresmitte scheiden sich dann allerdings die Geister. Während die eine Gruppe, wenn auch mit kleineren Schwankungen, von der Fortsetzung der Aufwärtsbewegung ausgeht, erwarten andere eine deutliche Korrekturbewegung in der zweiten Jahreshälfte. Für die erste Handelswoche ist allerdings noch kein Wölkchen am Horizont zu erkennen. Auch der Terminmarkt mit seinen weiterhin niedrigen Volatilitäten weist bisher auf keine größeren Turbulenzen hin.

Für die Chartechniker der DZ-Bank ist der Aufwärtstrend im DAX auf allen Zeitebenen intakt. Das übergeordnete Ziel liege, hergeleitet auf mehrere Fibonacci-Projektionen, weiterhin im Bereich bei 6 685/6 730 Punkten. Die momentan charttechnisch günstige Situation täusche allerdings nicht darüber hinweg, dass im ersten Quartal insgesamt mit einigem Störfeuer zu rechnen ist. Dieses könnte sowohl vom Intermarket-Umfeld wie auch von Sentiment-technischer Seite stammen. Dabei könnten steigende Zinsen wie auch die sehr hohe Erwartung einiger US-Investoren das Aufwärtspotenzial zunächst limitieren. Die wichtige charttechnische Unterstützung liege beim Bereich von 6 490 Punkten, dem jüngsten Reaktionstief vom 22. Dezember.

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