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12.01.2007

14:38 Uhr

Unruhe nach Leitzinserhöhung

Renditen in Großbritannien steigen deutlich

Die internationalen Anleihemärkte haben sich am Donnerstag unterschiedlich entwickelt. Die Renditen britischer Staatsbonds stiegen nach der unerwarteten Leitzinserhöhung der Bank of England kräftig. Die Anleihen im Euro-Raum litten darunter ebenfalls, erholten sich aber nach der Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB).

HB FRANKFURT. Für die US-Anleihemärkte spielten die Zinserwartungen in Europa keine Rolle, sie wurden aber durch stärker als erwartet gesunkene wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe belastet. Bis zum späten Abend stieg die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe auf 4,74 Prozent.

Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte etwas niedriger mit 4,01 Prozent, nachdem sie bis auf 4,05 Prozent gestiegen war. Der Bund-Future, der um bis zu 28 Basispunkte gefallen war, lag am späten Abend nur noch zehn Basispunkte im Minus bei 115,52 Prozent. Die EZB habe zwar deutlich gemacht, dass sie den Leitzins noch einmal erhöhen werde, sagte Gregor Beckmann, Rentenanalyst bei HSBC Trinkaus und Burkhardt. Mit Blick auf den Zeitpunkt und weitere Schritte habe sie sich aber gelassen gezeigt. Dies habe den Bondmarkt gestützt.

In Großbritannien stieg vor allem die Rendite zweijähriger Gilts kräftig. Sie erhöhte sich um elf Basispunkte auf 5,36 Prozent und damit den höchsten Stand seit Juli 2001.

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